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Wachsame Bankmitarbeiterin vereitelt Trickbetrug



Braunschweig

Wachsame Bankmitarbeiterin vereitelt Trickbetrug


Symbolfoto: Sina Rühland
Symbolfoto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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Braunschweig, Dank der Aufmerksamkeit einer Mitarbeiterin einer Bank in der Dankwardstraße blieb einer 72 Jahre alten Kunden der Verlust von über 3.800 Euro erspart.



Die Rentnerin war am Dienstagmittag in der Filiale erschienen, um eine Überweisung in die Türkei vorzunehmen. Zuvor hatte sie zu Hause einen Anruf von einer angeblichen Rechtsabteilung der Sparkasse erhalten. Wegen nicht bezahlter Rechnungen stünde ihr eine Pfändung und Kontosperrung bevor, die sie nur mit der Zahlung eines hohen Geldbetrages abwenden könne.

Zur Untermauerung des Sachverhaltes erhielt die Seniorin die Telefonnummer eines angeblichen Rechtsanwaltes, um sich rückversichern zu können. Tatsächlich meldet sich unter dieser Nummer ein Mann, der sich als Rechtsanwalt ausgab und ihr weitere Modalitäten nannte und sie zeitlich weiter unter Druck setzte.

Davon überzeugt ging die Rentnerin zu ihrer Bank, wo sie zum Glück auf die wachsame Mitarbeiterin traf, die Schlimmeres verhinderte und die Polizei rief. Die Polizei rät, finanzielle Forderungen über das Telefon komplett zu ignorieren. Ältere Mitbürger sollten sich bei solchen Anrufen vertrauensvoll an jüngere Verwandte wenden, um sich beraten zu lassen. Im Zweifel wendet man sich an die Polizei.


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