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"Wärme für alle" - Seebrücke Braunschweig ruft zur Kundgebung auf



"Wärme für alle" - Seebrücke Braunschweig ruft zur Kundgebung auf

Die Seebrücke fordert die Evakuierung aller Geflüchtetenlager und eine Aufnahme der Menschen in den Städten und Kommunen, die sich zum Sicheren Hafen erklärt haben.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Julia Seidel

Braunschweig. Im Rahmen der bundesweiten Winterkampagne des Bündnisses Seebrücke und des Aktionswochenendes „Wärme für Alle – Kein weiterer Winter in den Lagern“ ruft die Seebrücke Braunschweig zur Kundgebung am 12. Dezember auf dem Platz der deutschen Einheit auf. Im Anschluss an die wöchentliche, stille Mahnwache wird die Kundgebung um 12 Uhr beginnen, wie die Seebrücke Braunschweig in einer Pressemitteilung berichtet.



Seit über fünf Jahren würden schlimme Zustände in den Geflüchtetenlagern an den EU-Außengrenzen herrschen. Trotz zahlreicher öffentlicher Solidaritätsbekundungen seitens der Politik, insbesondere nach dem verheerenden Brand im Camp Moria auf Lesbos, müssten noch immer viele zehntausende Schutzsuchende unter unmenschlichen Bedingungen in den Lagern ausharren, so die Seebrücke weiter. Die ersten Herbst- und Winterstürme hätten aufgezeigt, dass die Zelte alles andere als wetterfest seien. Die Menschen seien dem Regen, Überschwemmungen und der Kälte schutzlos ausgeliefert. Die Lager seien maßlos überfüllt und würden nicht ansatzweise die notwendigen medizinischen und sanitären Einrichtungen bieten.

Die Seebrücke fordert deswegen die sofortige Evakuierung aller Lager und die Aufnahme der Menschen in den Städten und Kommunen, die sich bereits zum Sicheren Hafen für geflüchtete erklärt hätten.



Dabei werde ein Abstand von mindestens 1,5 Meter zueinander eingehalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Die Veranstaltung sei auf 250 Teilnehmende begrenzt.


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