Waffen, Drogen, Schwarzarbeit - Heute ist Weltzolltag

Ziel des Tages, der jährlich am 26. Januar begangen wird, sei es, das öffentliche Bewusstsein für die wichtige Schutzfunktion des Zolls zu stärken.

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Symbolbild | Foto: Andreas Scholz / Hauptzollamt Braunschweig

Region. Am heutigen Montag ist Weltzolltag. Ziel des Tages, der jährlich am 26. Januar begangen wird, sei es, das öffentliche Bewusstsein für die wichtige Schutzfunktion des Zolls zu stärken und seine Bedeutung für Staat, Wirtschaft und das gesellschaftliche Wohlergehen sichtbar zu machen. Darauf weist das Hauptzollamt Braunschweig in einer Pressemeldung hin.



Der diesjährige Weltzolltag steht unter dem Leitthema "Zoll schützt die Gesellschaft durch Wachsamkeit und Engagement". Die tägliche Wachsamkeit des Zolls und sein konsequentes Engagement seien entscheidend, um den wachsenden globalen Bedrohungen, wie dem illegalen Waffen- und Drogenhandel und der Finanzkriminalität zu begegnen, unsichere und gesundheitsgefährdende Produkte aus dem Verkehr zu ziehen und einen fairen Wettbewerb in der Wirtschaft zu gewährleisten.

Rückgrat einer wirksamen Gefahrenabwehr


Dabei gehe die Arbeit des Zolls weit über die bloße Kontrolltätigkeit hinaus: Moderne Analysetechniken, internationale Zusammenarbeit und starke Partnerschaften bilden das Rückgrat einer wirksamen Gefahrenabwehr. Hinter jeder Kontrolle und jeder Intervention stehe ein gemeinsames Ziel: Menschen zu schützen, Schaden zu verhindern und die Sicherheit und Stabilität unseres Gemeinwesens verlässlich zu gewährleisten.

Der Zoll in der Region


Das Hauptzollamt Braunschweig ist eines von bundesweit 41 Hauptzollämtern und für die Region Süd-Ostniedersachsen zuständig. Im Jahr 2024 sorgten hier rund 650 Beschäftigte und 90 Nachwuchskräfte dafür, dass 122 Millionen Euro an Zöllen und rund 2,3 Milliarden Steuern und Abgaben erhoben wurden. Die sechs Zollämter des Hauptzollamts Braunschweig in Braunschweig, Goslar, Göttingen, Helmstedt, Hildesheim und Wolfsburg fertigten mehr als 5,9 Millionen Warensendungen ab.

Außerdem gehört die mobile Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) mit Sitz in Göttingen dazu. Sie hat im Jahr 2024 mit 22 Beschäftigten 19.472 Kontrollen an Fahrzeugen, Objekten und Personen durchgeführt. Dabei konnten Steuern in Höhe von 211.570 Euro festgesetzt werden und es kam zu vielen Sicherstellungen im Rahmen von eingeleiteten Ordnungswidrigkeiten- und (Steuer-)Strafverfahren.

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