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Waldbrandprävention: Feuerwehr testete hochgeländegängige Fahrzeuge

Im Rahmen einer Fahrzeugvorstellung durch Kreisschirrmeister Martin Müller und die Firma Ahlborn konnten die Feuerwehrmänner die neuen Fahrzeuge testen, um sich einen Marktüberblick für ihre interne Unterarbeitsgruppe zu verschaffen

Die Teilnehmer der Unterarbeitsgruppe von links: Betriebsleiter Bernd Pöppelmann, Kreisschirrmeister Landkreis Göttingen Robert Fricke, Bezirksleiter Firma Ahlborn Lutz Faulhaber, Michael Wedde, stellvertretender Ortsbrandmeister Patrick Maibaum, stellvertretender Stadtbrandmeister Andreas Liebau, Kreisbrandmeister Landkreis Goslar Uwe Fricke, Kreisschirrmeister Landkreis Goslar Martin Müller und stellvertretender Kreisbrandmeister Landkreis Göttingen Karsten Krügener.
Die Teilnehmer der Unterarbeitsgruppe von links: Betriebsleiter Bernd Pöppelmann, Kreisschirrmeister Landkreis Göttingen Robert Fricke, Bezirksleiter Firma Ahlborn Lutz Faulhaber, Michael Wedde, stellvertretender Ortsbrandmeister Patrick Maibaum, stellvertretender Stadtbrandmeister Andreas Liebau, Kreisbrandmeister Landkreis Goslar Uwe Fricke, Kreisschirrmeister Landkreis Goslar Martin Müller und stellvertretender Kreisbrandmeister Landkreis Göttingen Karsten Krügener. Foto: Kreisfeuerwehr Goslar

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31.08.2020

Bad Harzburg. Wie die Kreisfeuerwehr Goslar in einer Pressemitteilung berichtet, beschäftigen sich seit mehreren Monaten insgesamt acht Unterarbeitsgruppen mit diversen Themen zur Waldbrandprävention. Gesteuert werden diese Arbeitskreise von einer Lenkungsgruppe deren Federführung beim Landkreis Goslar liegt. Geleitet wird die Lenkungsgruppe vom Fachbereichsleiter des Fachbereiches Ordnung, Verkehr und Bevölkerungsschutz Frank-Michael Kruckow und von Kreisbrandmeister Uwe Fricke. Eine Unterarbeitsgruppe beschäftigt sich mit dem Themenkomplex: „Persönliche Schutzausrüstung, Fahrzeug und Gerätetechnik, Fördermöglichkeiten und Fördermittel“. Damit sich die Mitglieder dieser Unterarbeitsgruppe eine bessere Marktübersicht verschaffen konnten, wurde auf dem Gelände des Diabassteinbruches Huneberg bei Bad Harzburg eine Fahrzeugvorstellung durch den Kreisschirrmeister Martin Müller von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Goslar in Zusammenarbeit mit der Firma Ahlborn Generalvertretung für Unimog Fahrgestelle aus Hildesheim durchgeführt.


Am vergangenen Freitag trafen sich hierzu die Vertreter der Feuerwehren aus den Landkreisen Goslar und Göttingen auf dem Gelände des Hunebergsteinbruches, den der Betriebsleiter Bernd Pöppelmann für die Fahrzeugvorstellung zur Verfügung gestellt hatte.
Nach einer ausführlichen Vorstellung zweier Unimog Fahrgestelle durch den Bezirksleiter der Firma Ahlborn Herrn Lutz Faulhaber und weiteren Mitarbeitern konnten sich die Teilnehmer einen Überblick verschaffen, welche Vor- und Nachteile die beiden Fahrgestelle haben. Es handelte sich hierbei einmal um einen Unimog Geräteträger vom Typ UGE 530 und um einen hochgeländegängigen Unimog U 5023.

Nach der Vorstellung beider Fahrgestelle hatten die Teilnehmer ausführliche Gelegenheit gehabt, beide Fahrgestelle auf Ihre Fahreigenschaften und auf ihre Geländegängigkeit hin zu testen. Hierzu habe das Steinbruchgelände ideale Testmöglichkeiten geboten, heißt es in der Pressemitteilung.
Die Vertreter der Feuerwehren legten gerade im Hinblick auf die Gelandegängigkeit ein besonderes Augenmerk. In der Zeit nach den großen Heidebränden wurden über die Jahre hinweg alleine im Landkreis Goslar insgesamt 18 Feuerwehrfahrzeuge auf Unimog-Fahrgestell beschafft, von denen mittlerweile nur noch zwei Fahrzeuge im Dienst sind. Die besonderen Vorteile von hochgeländegängigen Fahrzeugen zeigten sich wieder einmal bei dem Großwaldbrand in der Nähe von Lübtheen, an deren Brandbekämpfung sich auch die Kreisfeuerwehrbereitschaft Goslar mit knapp 80 Einsatzkräften beteiligt hatte.
Insgesamt dauerte die Veranstaltung gute fünf Stunden und die Teilnehmer konnten Erkenntnisse in Ihre Arbeitsgruppe für die weiteren Beratungen mitnehmen.


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