Goslar

Wandern im Harz: Wanderwegenetz wurde optimiert

Die Optimierung des Wanderwegenetzes im Naturpark Harz (Niedersachsen) ist abgeschlossen. Wanderer und Touristen können sich auf 3.000 Kilometer ausgeschilderte Routen freuen.

Bei der Optimierung des Wanderwegenetzes im niedersächsischen Teil des Naturparks Harz wurde vor allem Wert auf die Beschilderung der Strecken gelegt. Hunderte ehrenamtliche Mitglieder des Harzklubs und seiner Zweigvereine haben sich für dieses Projekt in den zurückliegenden drei Jahren mächtig ins Zeug gelegt.
Bei der Optimierung des Wanderwegenetzes im niedersächsischen Teil des Naturparks Harz wurde vor allem Wert auf die Beschilderung der Strecken gelegt. Hunderte ehrenamtliche Mitglieder des Harzklubs und seiner Zweigvereine haben sich für dieses Projekt in den zurückliegenden drei Jahren mächtig ins Zeug gelegt. Foto: Annett Drache (Harzklub e.V.)

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27.05.2020

Goslar. Das Projekt zur Optimierung des Wanderwegenetzes im Naturpark Harz (Niedersachsen), das im April 2017 startete, konnte wie geplant Ende März dieses Jahres abgeschlossen werden. Die ausgearbeiteten Routen mit einem Streckenumfang von rund 3.000 Kilometern werden auch als Grundlage für die Erstellung neuer Wanderkarten genutzt. Dem niedersächsischen Vermessungswesen wurden zu diesem Zweck bereits die neuesten optimierten Wegeverläufe übermittelt. Dies teilt der Landkreis Goslar in einer Pressemitteilung mit.


Rainer Schlicht vom Landkreis Goslar, der die Projektarbeit in den zurückliegenden drei Jahren koordiniert hat, wertet die Maßnahme als einen Meilenstein für die tourismuswirtschaftliche Entwicklung im niedersächsischen Teil des Harzes. „Wandern erfreut sich großer Beliebtheit, das kann man gerade jetzt an den Wochenenden beobachten, deshalb war es auch unser erklärtes Ziel, das Wandererlebnis noch deutlich attraktiver zu gestalten. Das ist uns gelungen. Das Wegenetz wurde zwar hinsichtlich seiner Gesamtlänge verkürzt, hat dadurch aber deutlich an Qualität gewonnen, da nun alle Strecken klar definierte Kriterien erfüllen“, so Rainer Schlicht. Besonders sei die exakte Beschilderung der neuen Wanderrouten vor Ort. Insgesamt wären 2.300 Schilder gefertigt worden. Großen Anteil bei der Bewältigung dieser Mammutaufgaben hätten die Zweigvereine des Harzklubs gehabt. Hunderte ehrenamtlicher Mitglieder hätten in den letzten drei Jahren vor Ort alle Wanderwege unter die Lupe genommen und nach Qualitätskriterien bewertet.

Gefördert worden sei die Optimierung des Wanderwegenetzes jeweils zur Hälfte mit Geldern der EU (EFRE-Mittel) sowie der Landkreise Goslar und Göttingen. Rainer Schlicht hebt vor allem die reibungslose Zusammenarbeit aller Akteure hervor: „Von den Niedersächsischen Landesforsten über den Nationalpark, den Harzer Tourismusverband bis hin zum Regionalverband und dem Harzklub haben alle an einem Strang gezogen, um das Projekt fristgerecht zum Abschluss zu bringen, das hat wirklich hervorragend geklappt.“ Die Optimierung des Wanderwegenetzes im Naturpark Harz (Niedersachsen) gehe auf eine Entscheidung des Goslarer Kreistages zurück. Im Jahr 2011 habe das Kommunalparlament beschlossen, den Naturpark Harz in Niedersachsen zu stärken.


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