Wolfenbüttel

Wanderung zu den Hügelgräbern im Elm


Der Destedter Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan (6. von rechts) informiert über die Hügelgräber im Elm. Foto: Diethelm Krause-Hotopp
Der Destedter Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan (6. von rechts) informiert über die Hügelgräber im Elm. Foto: Diethelm Krause-Hotopp Foto: Privat

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17.03.2016


Destedt. Historische Wanderungen gehören inzwischen zur Tradition der Destedter Grünen. Zur sechsten Wanderung mit dem Destedter Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehardt Pogan trafen sich 13 Personen und begannen bei kaltem, aber trockenem Märzwetter die Wanderung am Lindenplatz in Destedt.

Am Wietigsbusch und der kleinsten der sieben Streuobstwiesen in der Gemarkung von Destedt vorbei führte der Weg in den Elm. Der früher (vor dem Zweiten Weltkrieg) benutzte "Kollektenweg" (auf ihm brachten die Hemkenroder ihre Kollekte vom sonntäglichen Kirchenbesuch zur Probstei in Königslutter) führte die Wandergruppe auf den Kleinen Tafelberg, der mit einer Höhe von 302 m der höchste Punkt im Destedter Elm ist. Hier erklärte der Ortsheimatpfleger, dass sich im Wald bergab in Richtung Hemkenrode 39 Hügelgräber befinden, die aber wegen des aktuellen Bewuchses nur schwer aufzufinden sind. Er zeigte dann ein in der Nähe liegendes Hügelgrab, das etwa 17 m lang und 24 m breit ist und eine Höhe von 1,70 Meter hat.

Die Gruppe besuchte den Rand des alten Steinbruches, der schon vor über 200 Jahren aufgegeben wurde und wanderte weiter in Richtung Destedter Grund. Hier sahen sich die Wanderer den Destedter Steinbruch an, der von 1947 bis 1971 ausgebeutet wurde und das Kalkgestein für das Hemkenroder Kalkwerk lieferte. Er hat ein Ausmaß von etwa 300 mal 400 m und ist ca. 30 m tief.
Ein Besuch im Abbenroder Mühlencafe rundete die gelungene Wanderung ab. Dort wurden bereits Ideen für weitere historische Wanderungen mit dem Ortsheimatpfleger geplant.


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