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Wann sollte man die Polizei rufen?

von Robert Braumann


Wenn man sich unsicher ist, besser zum Hörer greifen, sagen die Beamten. Foto: Archiv
Wenn man sich unsicher ist, besser zum Hörer greifen, sagen die Beamten. Foto: Archiv Foto: Alec Pein

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21.05.2016


Braunschweig. Immer wieder kommt es vor, dass Zeugen zwielichtige Gestalten in Ihrer Nachbarschaft entdecken, die sie dort noch nie zuvor gesehen haben, oder sogar Personen bei der Begehung von Straftaten beobachten – und überlegen: Rufe ich die Polizei an oder lieber nicht?

Dazu rät die Polizei: Bei Wohnungseinbrüchen, schweren Unfällen oder Körperverletzungen sollte klar sein, dass Beteiligte oder unbeteiligte Zeugen sofort die 110 oder 112 wählen, um die Polizei zu informieren. Aber es gibt auch Fälle, die nicht eindeutig als gefährliche Situation oder als Straftat erkennbar sind. Schreie aus der Nachbarwohnung, überquellende Briefkästen oder der leichte Blechschaden nach einem Autounfall: Soll man auch in solchen Fällen die Polizei rufen?

Wenn man sich unsicher ist


"Grundsätzlich sollte man immer die Polizei informieren, wenn man sich unsicher ist und eine Situation nicht richtig einschätzen kann. Lieber ein Mal zu viel anrufen, als zu wenig", rät Stefan Weinmeister Pressestelle Polizei Braunschweig. Die Polizei sei 24 Stunden lang zu erreichen und die Beamten könnten bei einem Anruf dann immer noch entscheiden, ob es ein Fall für die Polizei sei oder nicht. Es käme immer mal wieder vor, dass Personen sich unsicher seien, ob sie sich wirklich an die Ordnungshüter wenden sollten oder nicht. "Es gibt sicherlich bei Einigen eine gewisse Scheu die 110 zu wählen, wir können nur an alle appellieren zum Hörer zu greifen, wenn sie sich unsicher sind.

Die „normale“ Nummer der Polizei


Für Personen, die ein akutes Problem haben oder in einer Notsituation stecken, gilt die Telefonnummer 110. Ist es weniger dringend, kann man auch die Zentrale der Polizei vor Ort unter der „normalen Telefonnummer“, erreichen – das ist die 0531-4760. "Auch hier werden die Bürger und Bürgerinnen immer einen Ansprechpartner finden", so Weinmeister.


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