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Warnstreik am Dienstag in Braunschweig - TU und Staatstheater betroffen



Braunschweig

Warnstreik am Dienstag in Braunschweig - TU und Staatstheater betroffen

Es wird fünf Prozent mehr Gehalt für die Angestellten im öffentlichen Dienst der Länder gefordert.

ver.di kündigt Streiks im öffentlichen Dienst an. Symbolbild
ver.di kündigt Streiks im öffentlichen Dienst an. Symbolbild Foto: Anke Donner

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Braunschweig. Für den morgigen Dienstag ruft ver.di zu ganztägigen Streiks im öffentlichen Dienst auf. Unter anderem in Braunschweig. Miteinbezogen seien Beschäftigte der TU, der Straßenmeistereien, von Landesbehörden und des Staatstheaters. Das teilt der ver.di Bezirk Süd-Ost-Niedersachsen in einer Pressemitteilung mit.



Auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 1. und 2. November hätten die Bundesländer (Tarifgemeinschaft der Länder) kein Angebot für die Beschäftigten auf den Tisch gelegt. Die Preissteigerung liege bei 4,5 Prozent und die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes unter der Leitung des niedersächsischen Finanzministers Reinhold Hilbers stünden auf der Bremse, wenn es um die Beschäftigten geht. „Wir haben da eine Antwort, die hoffentlich weiterhilft: Warnstreik“, kündigt Sebastian Wertmüller, ver.di-Geschäftsführer des Bezirkes Süd-Ost-Niedersachsen an.

Kundgebung und Demo vor dem Theater


In Braunschweig wird es um 9:30 Uhr eine Streikkundgebung und Demonstration am Staatstheater geben. Erwartet werde auch eine Delegation der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mit Beschäftigten aus der Fortwirtschaft. Wertmüller nennt die Forderungen der Gewerkschaften, so wie sie gemeinsam von ver.di, IG BAU, GEW, GdP und dem Beamtenbund vertreten würden: 5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro: „Das ist nicht überzogen, wenn man auf die Preissteigerung schaut und wenn man sich die nachlassende Attraktivität des Öffentlichen Dienstes vor Augen führt.“


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