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Warnstreik bei Imperial Steel: Rund 300 Mitarbeiter beteiligt



Peine | Salzgitter

Warnstreik bei Imperial Steel: Rund 300 Mitarbeiter beteiligt


Symbolbild: Sandra Zecchino
Symbolbild: Sandra Zecchino Foto: Sandra Zecchino

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Salzgitter/Peine. Trotz intensiven Verhandlungen legte die Imperial Steel Logistics GmbH und Imperial Steel Transport GmbH auch in der 4. Verhandlungsrunde am 14. März "kein annehmbares Angebot" auf den Verhandlungstisch. Deswegen wurde am heutigen Freitag zum Streik aufgerufen.



"Wir lassen uns nicht weiter hinhalten! Ohne Druck werden die Arbeitgeber sich nicht bewegen! Wir erhöhen deshalb jetzt den Druck, um dem Arbeitgeber zu zeigen, dass es den IG Metall – und ver.di Mitgliedern ernst ist mit ihren Forderungen! Das Recht ist auf unserer Seite. Arbeitsniederlegungen sind rechtens und notwendig", so riefenIG Metall und ver.di nun alle Arbeitnehmer von Imperial Steel Logistics und Imperial Transport zum Warnstreik auf.

Der Warnstreik erstreckt sich über die Früh- und Spätschicht am heutigen Freitag.Solidarische Unterstützung gab es aus den Betrieben der Salzgitter Flachstahl GmbH und DEUMU. Das oberste Ziel der Forderung seieinen gemeinsamen Tarifvertrag für beide Betriebsteile zu erwirken: "Die widrigen Rahmenbedingungen in der Kontraktlogistik müssen so verbessert werden, dass die Beschäftigten von ihrem Lohn tatsächlich auch leben können. Deshalb fordern wir, IG Metall und ver.di eine Entgelterhöhung! Da die Beschäftigten der Imperial Steel Logistics GmbH und Imperial Steel Transporte GmbH in den letzten Jahren auf Erhöhungen verzichtet haben, ist es jetzt an der Zeit, die Beschäftigten wieder zu beteiligen."


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