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Warum in Wolfsburg kein "Arbeitskreis Pornographie" nötig war



Wolfsburg

Warum in Wolfsburg kein "Arbeitskreis Pornographie" nötig war

Die "Archivalie des Monats" beschäftigt sich mit der Konfrontation durch pornografisches Bildmaterial Anfang der 70er Jahre.

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Symbolbild Foto: Pixabay

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Wolfsburg. In der Reihe "Archivalie des Monats" der Stadt Wolfsburg wird aktuell ein Schreiben des Jugendamtes von 25. März 1971 mit dem entsprechenden Betreff "Pornographie" thematisiert. Damals wurde in der Stadtverwaltung über die Einrichtung eines Arbeitskreises "Pornographie" nachgedacht, um Kinder und Jugendliche zu schützen. Das berichtet die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung.



Die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen in den 1960er Jahren brachten auch einen neuen Umgang mit Sexualität hervor, der sich auch in der großen Strafrechtsreform niederschlug. Das Vierte Gesetz zur Reform des Strafrechts beinhaltet auch das Thema der Verbreitung "unzüchtiger" Schriften. Die Konfrontation mit pornografischem Bildmaterial, das Geschlechtsorgane und den Geschlechtsakt selbst zeigte, fand auch in Wolfsburg statt. Aus diesem Grund wurde über die Einrichtung des genannten Arbeitskreises nachgedacht. Letztlich kam man zu der Entscheidung, dass kein Arbeitskreis nötig sei, da eine Gefährdung der Wolfsburger Jugend im „überschaubaren“ Wolfsburg nicht zu erkennen sei. Weitere Infos dazu unter www.wolfsburg.de/newsroom/2014/12/12/11/39/archivalie-des-monats.


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