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Warum ist das Dach des Löwentors nur halb gedeckt?

Es ist zum Bruch zwischen Bauherr und Generalunternehmer gekommen. Mittlerweile wurden die Arbeiten fortgesetzt.

von Alexander Dontscheff


Der Ausbau des Daches des Löwentors ist ins Stocken geraten.
Der Ausbau des Daches des Löwentors ist ins Stocken geraten. Foto: Alexander Dontscheff

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07.02.2020

Wolfenbüttel. Am gestrigen Donnerstag wurden im Löwentor mit Woolworth und Schäfer`s zwei weitere Geschäfte eröffnet. Doch wer seinen Blick vom festlich geschmückten Eingang nach oben schweifen ließ, dem bot sich ein leicht irritierendes Bild. Das Dach ist immer noch nicht fertig gedeckt. Offenbar sind die Arbeiten ins Stocken geraten. regionalHeute.de fragte einmal nach.


"In der vorvergangenen Woche mussten wir von unserem gesetzlichen Recht Gebrauch machen, den Generalunternehmervertrag mit der Firma Köster GmbH über die Arbeiten des Rohbaus, des Dachs und der Fassade fristlos zu kündigen", berichtet Benedikt Schmidt-Waechter von der Objektgesellschaft Wolfenbüttel GmbH & Co. KG und iandus Unternehmensgruppe.

Die gleiche Dachdeckerfirma hat die Arbeiten fortgesetzt


Man werde nun die restlichen Leistungen vor allem an den Dächern in direkter Vergabe fortführen und fertigstellen lassen. "Um die zeitlichen Verzögerungen gering zu halten, sind die Dachdeckerarbeiten bereits wieder vergeben und werden von der bisher für Köster tätigen Firma Dach und Fach Strunz fortgesetzt", so Schmidt-Waechter.

Auf die Frage, warum es zum Bruch mit dem Generalunternehmer gekommen ist schreibt Benedikt Schmidt-Waechter: "Unter anderem hatte die Firma Köster zuvor die Arbeiten eingestellt, um Zahlungen für angeblich erbrachte Leistungen und vermeintliche Nachtragsforderungen zu erzwingen. Unsere Vorschläge für eine einvernehmliche vorläufige Lösung hat die Firma Köster konsequent abgelehnt." Seitens der Köster GmbH bestätigt man lediglich, dass man die Arbeiten eingestellt habe. Zu den weiteren Hintergründen möchte man sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern, so Unternehmenssprecher Björn Plantholt gegenüber unserer Online-Zeitung.


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