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Was wird aus dem Lichtparcours?



Braunschweig

Was wird aus dem Lichtparcours?

von Sina Rühland


Foto: Sina Rühland

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Braunschweig. Aufgrund der aktuellen Haushaltssituation der Stadt Braunschweig stellt sich die Frage nach der Finanzierung des geplanten Lichtparcours. Wie die Pressestelle nun bekannt gab, sollen die Aufwendungen für das Kunst-Projekt stehen. 

Maßgeblich finanziert ist das Projekt, wie auch in der Vergangenheit, durch Sponsoren und Spendenmittel. Die Stadt steuert selbst über 300.000 Euro bei. Die Konsolidierung habe nicht den Lichtparcours betroffen, so Pressesprecher Adrian Foitzik. Die Finanzierung durch Spendenmittel sei auch in diesem Jahr gut gelungen. 12 von 16 Entwürfen würden umgesetzt. "Das ist eine gute Quote. Auch bei den drei zurückliegenden Lichtparcours wurden nicht alle Entwürfe umgesetzt; es geht ja auch darum, den Sponsoren eine Auswahl an Projekten zu präsentieren, damit diese prüfen können, welches gut zu ihnen passt", so Foitzk.

Vom 11. Juni bis 22. September findet die vierte Auflage des Braunschweiger Ausstellungsformats Lichtparcours statt. Nach vorangegangenen Ausstellungen in 2000, 2004 und 2010 wird der Lichtparcours 2016 erneut in der Innenstadt und erstmals auch auf dem Hafengelände Braunschweigs künstlerische Neuproduktionen zeigen. Die geplanten Arbeiten wurden standortspezifisch konzipiert wobei sich die internationalen Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Strategien der Intervention im öffentlichen Raum bedienen. Überlegungen zum Wandel der natürlichen Lichtverhältnisse bilden dabei wichtige Bezugspunkte: Erstmals werden Werke, die im Wechselspiel mit der Umgebung 24 Stunden am Tag erfahrbar sind, im Fokus stehen. Besucherinnen und Besucher können die Arbeiten somit zu unterschiedlichen Tageszeiten immer wieder neu entdecken.


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