Helmstedt

Wasser neu entdecken - Forscherdiplom trotz Corona

Alle 98 Krippen- und Kindergartenkinder der Kita Astrid Lindgren können daran teilnehmen.

Im vergangenen Jahr überreichte Kerstin Schmidt (re.) von der Kreisvolkshochschule Helmstedt dem gesamten Kita-Team das „neue“ Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“.
Im vergangenen Jahr überreichte Kerstin Schmidt (re.) von der Kreisvolkshochschule Helmstedt dem gesamten Kita-Team das „neue“ Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“. Foto: Stadt Schöningen

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28.05.2020

Schöningen. Eigentlich hätte die Kita Astrid Lindgren am 5. Juni wieder den „Tag der kleinen Forscher 2020“ durchgeführt. Doch aufgrund des noch laufenden Corona-Notbetriebs kann der Aktionstag nicht wie gewohnt stattfinden. Das teilt die Stadt Schöningen in einer Pressemeldung mit.


Doch trotzdem sollen alle 98 Krippen- und Kindergartenkinder die Möglichkeit erhalten, ihr Forscherdiplom zu absolvieren. Dafür sind vier Forscheraufgaben rund um das Thema „Wasser neu entdecken“ zu erfüllen. Wie schnell Wasser trocknet und was alles schwimmt, sind Forscherfragen, die zu erkunden sind. Außerdem sind die kleinen Forscher auf der Suche nach Wasser in ihrem Alltag: in der Nahrung, in ihrem Zimmer, in der Natur. Die Kinder, die aufgrund des Notbetriebs gerade nicht in die Kita Astrid Lindgren kommen, erhalten einen Kinderbrief mit den Aufgaben. Fotobeweise reichen aus, um das Forscherdiplom erfolgreich zu absolvieren.

Wöchentlich gibt es Kinderbriefe mit Aktionsangeboten


Während des Notbetriebs verschickt die Kita wöchentlich Kinderbriefe mit Aktionsangeboten. Fotos von den Aktionen werden auf der Homepage der städtischen Kitas veröffentlicht (www.schoeningerkitas.de). So gibt es wenigsten einen kleinen Austausch zwischen den Kindern zu Hause und in der Kita.

Die Kita Astrid Lindgren ist als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. Hierbei handelt es sich um ein bundesweites Bildungsangebot, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Im nächsten Jahr hoffen die Kita-Mitarbeiterinnen wieder darauf, einen „normalen“ Forschertag mit Eltern und Kindern durchführen zu können.


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