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Wasserschaden ruiniert Lukas-Werk Beratungsstelle



Peine

Wasserschaden ruiniert Lukas-Werk Beratungsstelle


Die Luka Werke suchen eine neue Beratungsstelle. Symbolbild: Anke Donner
Die Luka Werke suchen eine neue Beratungsstelle. Symbolbild: Anke Donner Foto: Anke Donner

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Peine. Durch einen schweren Wasserschaden haben die Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH eine wichtige Beratungsmöglichkeit in Peine verloren. Wie der Landkreis mitteilt, wurden in der Außenstelle Werderstraße Menschen beraten und unterstützt, die sich aufgrund langjähriger Drogenerkrankung in einer Substitutionsbehandlung befinden und dabei psychosozial betreut werden.



Viele der Klienten nehmen diese Unterstützung bereits seit 2005 sehr regelmäßig und zuverlässig in Anspruch. Sie erfahren Unterstützung bei Schriftverkehr- und Behördenangelegenheiten, werden in weiterführende Therapien vermittelt und in Krisenzeiten aufgefangen. Zusätzlich gibt es Angebote für sinnvolle gemeinsame Freizeitaktivitäten.

„Die Situation ist schon sehr bitter. Aufgrund der Schließung der Beratungsstelle haben die Betroffenen von heute auf morgen ihre Tagesstruktur verloren. Sie wissen jetzt nicht, wo sie sich aufhalten können, da die Außenstelle ein wichtiger Anlaufpunkt, für manche eine Art Zuhause, war“, sagt Meike Rösemann als Verantwortliche für die Psychosoziale Betreuung. „Wir wissen natürlich um die Berührungsängste mit Drogenkranken, hoffen aber dennoch auf interessierte Angebote und Nachfragen, da wir stets sehr darum bemüht sind, dass es nicht zu Belästigungen kommt.“

Neue eigene Räume sind eine Grundvoraussetzung dafür, den Menschen eine angemessene Aufenthaltsmöglichkeit zu bieten, daher unterstützt auch Herr Dr. Buhmann als Vertreter des Landkreises, der diese Form der sozialen Arbeit finanziert, die Bemühungen um neue Räumlichkeiten ausdrücklich.


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