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Wasserverbrauch in Braunschweig: Kein "Corona-Effekt" eingetreten

Täglich fließen durchschnittlich 36.000 Kubikmeter Wasser durch die Braunschweiger Leitungen.

von Anke Donner


In Braunschweig gab es in diesem "Corona-Sommer" keinen erhöhten Wasserverbrauch.
In Braunschweig gab es in diesem "Corona-Sommer" keinen erhöhten Wasserverbrauch. Foto: Max Förster

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09.09.2020

Braunschweig. Während die Nachbarstadt Wolfenbüttel einen zehnprozentigen Anstieg des Wasserverbrauchs meldet, laufen die Wasserhähne in Braunschweig im Normalbetrieb weiter. Es sei kein signifikanter Anstieg zu bemerken, erklärt David Logtenberg, Unternehmenssprecher bei BS|ENERGY.



In Braunschweig sei der Wasserverbrauch aktuell nicht signifikant höher als etwa 2018 oder 2019, teilt der Braunschweiger Wasser-Versorger mit. Einen "Corona-Effekt" könne man nicht beobachten, ein sorgsamer Umgang mit der lebenswichtigen Ressource Wasser sei aber immer angeraten, betont das Unternehmen.

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Die Versorgungssicherheit in Braunschweig sei durch mehrere Vorkehrungen zu jeder Zeit gewährleistet worden. Zum einen durch zwei Leitungen sowie einen Behälter der Harzwasserwerke vor Braunschweig. Zusätzlich hat auch BS Energy mit einem Wasserbehälter im Bürgerpark der Stadt vorgesorgt. Dieser Behälter wird nachts, in Zeiten geringeren Verbrauchs, mit Wasser gefüllt. Tagsüber werden aus dem Behälter im Bürgerpark die Verbrauchsspitzen abgedeckt, so dass zu jeder Tageszeit die benötigte Menge Wasser geliefert werde. Zudem diene das Wasserwerk Bienroder Weg als Spitzen- und Reservewasserwerk und stelle falls erforderlich die Notversorgung für Braunschweig sicher.

In Wolfenbüttel konnte man am 12. August einen Spitzenverbrauch von 580 m³/h ermitteln, schaut man um dasselbe Datum herum nach Braunschweig, fällt auch hier auf, dass der Verbrauch deutlich angestiegen ist. Der durchschnittliche Verbrauch im Jahr liegt bei etwa 36.000 Kubikmeter pro Tag. Am 11. August lag dieser bei 45.125 Kubikmeter. In der gesamten Woche sind in Braunschweig 289.988 Kubikmeter Wasser durch die Leitungen geflossen. Das sind knapp 2,5 Millionen Badewannen-Füllungen.


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