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"Wat mutt, dat mutt" - Überwiegend positives Echo auf Maskenpflicht

Die Wolfsburger zeigen Verständnis für die neue Verordnung. Probleme gibt es für Brillenträger.

von Alexander Dontscheff


Die Schutzmasken werden wohl in Zukunft das Stadtbild in Wolfsburg mitprägen. Foto: aktuell24

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20.04.2020

Wolfsburg. Seit dem heutigen Montag gilt in einigen Bereichen des öffentlichen Lebens in Wolfsburg die Maskenpflicht (regionalHeute.de berichtete). Vorerst bis zum 6. Mai müssen in allen Geschäften, öffentlichen Gebäuden, Arztpraxen, medizinischen Einrichtungen und Bussen Mund-Nase-Schutze getragen werden. Eine Verpflichtung, die allerdings überwiegend auf ein positives Echo stößt, wie ein erstes Stimmungsbild vor Ort verrät.


"Es ist schon eine Umgewöhnung, aber wat mutt, dat mutt", erklärt Brigitte Beyer, Passantin in der Innenstadt. Probleme habe sie etwas mit der Brille, die durch den Mundschutz beschlage. Dennoch sei die Maßnahme richtig. Schließlich wolle keiner die Krankheit haben.

Auch bei den Ladenbesitzern überwiegt die Freude, dass sie wieder öffnen können. Die Kunden hätten für die neue Ordnung Verständnis und würden schon mit Maske in den Laden kommen, berichtet Brunhilde Kaiser, Geschäftsführerin eines Schmuckladens. Ohne dürfte auch gar keiner mehr hereingelassen werden. Man habe aber einen Vorrat an Masken von der Stadt bekommen, sodass man notfalls auch einen Kunden versorgen könne.


Am Rathaus wurden Masken verkauft. Foto: aktuell24


Am heutigen Montag konnte man auch am Rathaus für zwei Euro eine Gesichtsmaske kaufen. Eine entsprechend lange Schlange hatte sich gebildet. Allgemein waren schon in der Fußgängerzone und im Öffentlichen Nahverkehr viele Menschen mit Masken unterwegs. Kontrolleure überprüften die Einhaltung, bevor die Fahrgäste in den Bus einsteigen durften.


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