whatshotTopStory

Weihnachtsbaum-Entsorgung startet am Donnerstag

Anwohner sollen die Bäume erst am Tag der Abholung nach draußen stellen.

Archivbild.
Archivbild. Foto: Alexander Dontscheff

Artikel teilen per:

04.01.2021

Braunschweig. Ab Donnerstag beginnt ALBA mit dem Einsammeln der Weihnachtsbäume im gesamten Braunschweiger Stadtgebiet. Die Abholung erfolgt in der Früh- und Spätschicht. Anwohnerinnen und Anwohner werden daher gebeten, die Bäume gut sichtbar und vollständig abgeschmückt erst am Tag der Abholung bis 6 Uhr am Straßenrand bereitzustellen. Dies teilt Alba in einer Pressemitteilung mit.



Die Abholaktion beginne am 7. Januar in den Bezirken Innenstadt und Nordstadt und endet am 22. Januar 2021 im Bezirk Wabe-Schunter. Um eine Gefährdung des Straßenverkehrs auszuschließen, sollten die Bäume gesichert an die Straße gelegt werden. Dabei sei zu beachten, dass Weihnachtsbäume mit einer Höhe von über zwei Metern gekürzt und von der Wurzel befreit sein müssen. Die genauen Termine für die einzelnen Sammelgebiete seien auf der Homepage von Alba einzusehen.


Verwertung von 200 Tonnen Weihnachtsbäumen


„Am Anfang des Jahres hat eine reibungslose Sammlung und Verwertung der über 200 Tonnen Weihnachtsbäume bei uns höchste Priorität“, so Matthias Fricke, Geschäftsführer der ALBA Braunschweig GmbH. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deswegen über zwölf Arbeitstage verteilt im Stadtgebiet unterwegs und gewährleisten so eine rasche Entsorgung der Bäume.“

Anders als viele vermuten, würden nur die von Händlern nicht verkauften Weihnachtsbäume als Futter für Zootiere genutzt. So werde sichergestellt, dass die Tiere nicht durch übersehene Schmuckreste in Gefahr geraten. Für das stoffliche Recycling seien Nadelbäume aufgrund ihrer Beschaffenheit und ihres geringen Anteils an Cellulose nicht geeignet. Stattdessen würden sie der energetischen Verwertung zugeführt. Dafür werden sie mit Spezialmaschinen geschreddert, in Container geladen und anschließend an Biomassekraftwerke geliefert. Energieerzeugende Unternehmen würden sie in ihren Öfen zu Strom und Wärme umwandeln. Als Alternative zu fossilen Brennstoffen würden sie so einen Beitrag zum Umweltschutz liefern, weil kein fossiles CO2 freigesetzt werde.


zur Startseite