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Weihnachtsgnade: 55 Strafgefangene vorzeitig entlassen



Wolfenbüttel

Weihnachtsgnade: 55 Strafgefangene vorzeitig entlassen

Die meisten Gefangenen wurden in der JVA Wolfenbüttel entlassen.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Marvin König

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Wolfenbüttel. Auch dieses Jahr sind rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest wieder gnadenhalber Gefangene vorzeitig aus dem Strafvollzug entlassen worden. Insgesamt 49 Männer und sechs Frauen aus Niedersachsen durften nach einem Gnadenerweis die Anstalten verlassen, zu dem Justizministerin Barbara Havliza die Staatsanwaltschaften ermächtigt hat. Auch in der JVA Wolfenbüttel wurden acht Gefangene vorzeitig entlassen, wie das Niedersächsische Justizministerium berichtet.



Eine solche Begnadigung vor Weihnachten sei nur unter engen Voraussetzungen möglich: Die restliche Haftzeit dürfe noch maximal einen Monat betragen und das Verhalten müsse beanstandungsfrei gewesen sein. Wer will, könne die Gnade auch ablehnen. Zwei Gefangene aus Lingen sowie jeweils ein Gefangener aus Oldenburg und Meppen hätten auf eine Entlassung vor dem Weihnachtsfest verzichtet.

Den insgesamt 55 Gefangenen aus zwölf Justizvollzugsanstalten würden insgesamt 1.258 Hafttage erspart bleiben. Die Betroffenen wären regulär in der Zeit zwischen Anfang Dezember und Anfang Januar entlassen worden. Durchschnittlich würden durch die Gnadenentscheidungen gut 22 Tage Haft erlassen. Die meisten Gefangenen - insgesamt acht - wären in der JVA Wolfenbüttel vorzeitig entlassen worden, gefolgt von den Anstalten in Sehnde und Lingen (jeweils 7), der JVA für Frauen in Vechta und der JVA Hannover (jeweils 6 Gefangene).


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