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Weniger Rehwildunfälle durch Verkürzung der Schonzeit

von Antonia Henker


Weniger Rehwildunfälle seit verkürzter Schonzeit. Symbolfoto: pixabay
Weniger Rehwildunfälle seit verkürzter Schonzeit. Symbolfoto: pixabay Foto: Pixabay

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30.05.2017

Salzgitter. Die Schonzeitverordnung vom 17. Juli 2013 für Rehwild hat eine Verkürzung der Schonzeit eingeführt. Die Laufzeit endet am 31. Dezember dieses Jahres. Eine Statistik zeigt, dass mit Verkürzung der Schonzeit die Wildunfälle mit Rehwild zurückgegangen sind.


Die Jadgzeit für Jährlingsböcke wurde um den Monat April erweitert und für Schmalrehe um die Monate April und Juni bis August. Die Anzahl der Rehwildunfälle und die allgemeinen Wildunfallzahlen wurden seit 2008 gegenübergestellt und sollen dem Rat der Stadt Salzgitter vorgestellt werden.

Die Zahlen zeigen, dass in den sechs Jahren vor Inkrafttreten der Schonzeitverordnung (2008/09 bis 2013/14) die durchschnittliche Anzahl an Wildunfällen bei 228 pro Jahr lag. 46 Prozent davon machten die Rehwildunfälle aus. Seit die Schonzeitverordnung im Jagdjahr 2014/15 eingesetzt wurde, ist zwar die Zahl der Wildunfälle auf durchschnittlich 237 gestiegen, allerdings ist der Anteil der Rehwildunfälle gegenläufig und liegt bei 41 Prozent.


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