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Wenn die Heizung kalt bleibt: Technische Störung setzt sich fort



Braunschweig

Wenn die Heizung kalt bleibt: Technische Störung setzt sich fort

Die Versorgungsstörungen im Fernwärmenetz setzen sich weiter fort. BS Energy richtet eine Hotline für Betroffene ein.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Aufgrund fortgesetzter technischer Störungen in der Fernwärmeerzeugung kommt es weiterhin fast im gesamten Stadtgebiet von Braunschweig zu Einschränkungen in der Wärmeversorgung. Hauptgrund ist weiterhin ein zu hohes Maß an Feuchtigkeit bei der eingesetzten Kohle, die einen Normalbetrieb des Kohlekraftwerks am Standort Mitte behindert. Zusätzlich kommt es auch im Heizwerk West wiederholt zu Ausfällen. Aufgrund der wetterbedingt eingeschränkten Logistik sind Maßnahmen zur Behebung der Störungen erheblich erschwert. Dies berichtet BS Energy in einer Pressemitteilung.



Zum Mittag des heutigen Dienstags habe die Vorlauftemperatur der Wärme, die in das Fernwärmenetz eingespeist werde, bei 85 Grad gelegen und damit unter der für die extreme Kälte erforderlichen Einspeisung. Die Auswirkungen dieser reduzierten Einspeisungen könnten bei Kunden in Abhängigkeit des jeweiligen Standorts und der eingesetzten Heiztechnik unterschiedlich ausfallen. BS Energy rechne mit einer stark eingeschränkten Wärmeversorgung mindestens noch für die nächsten zwei Tage. BS Energy arbeite weiter mit Hochdruck daran, die bestehenden technischen Störungen zu beheben.

Unter der Nummer 0531/383-3010 sei eine neue Störungshotline eingerichtet worden, an die sich betroffene Kunden von Montag bis Sonntag zwischen 8 und 22 Uhr wenden können. Außerhalb dieser Zeit stehe Kunden wie gewohnt die allgemeine Störungshotline unter der Nummer 0531/383-2444 zur Verfügung.


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