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Wenn Tierhaltung außer Kontrolle gerät

von Frederick Becker


Auch in Wolfsburg ist Tierhortung kein unbekanntes Problem. Foto: Max Förster
Auch in Wolfsburg ist Tierhortung kein unbekanntes Problem. Foto: Max Förster Foto: Max Förster

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27.10.2017

Wolfsburg. Tierhortung, das krankhafte Sammeln und Halten von Haustieren, sorgt, wenn sie ans Licht der Öffentlichkeit kommt, für Entsetzten. Die Tiere leben meist im Elend. Auch die Mitarbeiter Veterinäramtes haben mit Fällen dieser Art zu tun.



"Im Sommer 2017 gab es einen Fall mit zirka 30 Tieren. Ansonsten hat die Stadt Wolfsburg bisher nicht viel damit zu tun gehabt", erklärt die Pressereferentin Elke Wichmann und fügt an: "Wir hatten zwar schon Fälle mit 20 Tieren und mehr gehabt, ein Zeichen von Animal Hoarding ist aber der schleichende und dann völlige Kontrollverlust. Dieser lag jeweils nicht vor."

Durch Beschwerden wird das Veterinäramt aufmerksam


In der Regel würden solche Haltungen durch Beschwerden im Veterinäramt bekannt. Wichmann: "Zuerst wird dann eine Besichtigung durchgeführt, um den Wahrheitsgehalt und Umfang der Beschwerde zu überprüfen. Je nach Feststellung werden Anordnungen getroffen, die von der Behandlung einzelner Tiere über die Bestandsreduzierung auch zur Bestandsauflösung führen können."


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