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Wildpinkeln sorgt für Großeinsatz der Polizei



Gifhorn

Wildpinkeln sorgt für Großeinsatz der Polizei


Foto: Anke Donner
Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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Gifhorn. Wie die Polizei heute Nachmittag mitteilte, kam es heute Nacht zu einer Schlägerei zwischen drei Männern. Stein des Anstosses: Zwei der Männer haben in der Fussgängerzone an eine Wand uriniert und wurden von den dritten deswegen ermahnt.



Wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet, habe ein Zeuge über den Notruf bei der Leitstelle gemeldet , dass in der Fußgängerzone zwei Männer auf eine Person mit dunkler Hautfarbe losgegangen seien. Als kurz darauf die erste Streifenbesatzung am Parkplatz Kaninchengarten eingetroffen ist, seikörperliche Auseinandersetzung bereits beendet gewesen.Angetroffen hätten die Beamten einen40-jährigen Mannmit schwarzer Hautfarbe aus Gifhorn, sowie ein 25-Jähriger aus Sachsen-Anhalt und ein 26-jährigen Gifhorner.









Was war passiert?



Der Afrikaner habe den Beamten berichtet, dass er gesehen habe, wie die beiden Männer auf dem Steinweg an eine Wand uriniert hätten. Er habe deren Verhalten gerügt und an ihre Manieren appelliert. Diese seien sodann unter üblen Beschimpfungen, seine Herkunft betreffend, auf ihn losgegangen. Sie hätten ihn geschlagen, wobei einer der Kontrahenten eine Flasche in der Hand gehalten hätte. Um sich zu schützen, habe er ihnen einen Reizstoff ins Gesicht gesprüht.

Die beiden anderen Personen, Arbeitskollegen, die von einer Weihnachtsfeier kamen, stritten nicht ab, dass es wegen des Urinierens zum Streit gekommen war. Jedoch habe der Afrikaner ein Messer in der Hand gehalten. Dieses habe er dann wieder eingesteckt und sei mit Fäusten auf die beiden losgegangen.

Eine neutrale Aussage erhofft sich die Polizei nun von dem Mann, der die Beamten alarmiert hatte.

War es Notwehr?


Welche rechtlichen Konsequenzen die Auseinandersetzung für die drei Streithähne haben wird, ist noch offen. Das Pfefferspray wurde sichergestellt. Nach Abschluss der Vernehmungen aller Beteiligter wird die Staatsanwaltschaft bewerten, ob das Einsetzen von Pfefferspray durch eine Notwehrsituation gerechtfertigt war.




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