whatshotTopStory
videocamVideo

Winterwunderland in Heiningen - Ein Paradies für Weihnachtsfans

von Nick Wenkel


Ein sehenswertes Highlight in der Weihnachtszeit: Das bunt geschmückte Haus von Familie Hammer aus Heiningen. Fotos/Video: Nick Wenkel

Artikel teilen per:

15.12.2017

Heiningen. Jedes Jahr, pünktlich zum ersten Advent, gibt es für Weihnachtsfans ein ganz besonderes Highlight in der Region - das Weihnachtshaus in Heiningen. Über 30.000 Lichter, ein singender Weihnachtsmann, ein selbstgebautes Krippenspiel und vieles mehr schmücken das Haus von Familie Hammer.


Das Ehepaarbegann vor rund 18 Jahren mit dem leidenschaftlichen Schmücken ihres Hauses. Angefangen hatte dies bereits der Vater von Kerstin Hammer. Jedes Jahr setzt sich die Familie ein Limit von rund 100 Euro und kauft neue Schmuckstücke für ihr Haus. Die Lichter holen sie dabei größtenteils aus Holland, wo nach dem großgefeierten Nikolaustag am 6. Dezember die meisten Weihnachtsdekorationen bereits günstig zu erwerben sind. Kerstin und Hartmut Hammer sind aber mittlerweile wahre Weihnachtsexperten, denn sie bauen die Dekorationen teilweise selbst. So zum Beispiel auch das prächtige Krippenspiel, welches den Vorgarten schmückt.

Ein Dank an die Nachbarn


Besuch bekommt Familie Hammer fast täglich. Doch viele Besucher des Weihnachtshauses trauen sich wohl nicht auszusteigen und sich ein genaues Bild über die Schmuckstücke zu machen - sie fahren nur langsam mit dem Auto vorbei. Schade, finden auch Kerstin und Hartmut Hammer. Das Ehepaar freue sich auch über Fußgänger, die sich das Lichterparadies näher angucken wollen. „Ein riesiges Dankeschön gilt natürlich auch an die Nachbarn, die unserer Tradition keine Steine in den Weg legen. Das findet man ganz selten", bedankte sich Kerstin Hammer bei ihren Nachbarn.


Kerstin Hammer mit Ehemann Hartmut. Foto:


Bezahlbare Weihnachtstradition


Über 30.000 Lichter schmücken das Haus in Heiningen. Rund acht Wochen vor dem ersten Advent, an dem traditionell das Haus von Familie Hammer zum ersten Mal im Jahr erleuchtet, werden bereits die ersten Aufbauarbeiten gestartet - größtenteils am Wochenende. Was zunächst nach einem wahren Albtraum für Pfennigfuchser klingt, stellt sich jedoch als gar nicht so teuer heraus, wie zunächst angenommen. Das Ehepaar bezahlt täglich etwa fünf Euro an Stromkosten - Waschmaschine, Backofen und andere Elektrogeräte bereits mit eingerechnet. Mittlerweile sei die Weihnachtsdekoration zu etwa 95 Prozent auf LED-Technologie umgerüstet, was sich natürlich in der Kostenrechnung im wahrsten Sinne bezahlt mache.


Es weihnachtet und funkelt im Garten der Familie Hammer. Foto:


Weihnachtsmann mit Vollzeit-Job in Heiningen


Erweitert wird die Dekoration des Weihnachtshauses von Jahr zu Jahr. In diesem Jahr neu mit dabei ist zum Beispiel ein riesiger Weihnachtsmann, den Kerstin Hammer ersteigert hat. Bei Bewegung von Fußgängern oder vorbeifahrenden Autos, fängt Santa Clause an zu tanzen und zu singen. Ihr Ziel für das nächste Weihnachten hat das Ehepaar auch schon ausgemacht: Ein große Weihnachtspyramide.

[ngg_images source="galleries" container_ids="2051" display_type="photocrati-nextgen_basic_thumbnails" override_thumbnail_settings="0" thumbnail_width="240" thumbnail_height="160" thumbnail_crop="1" images_per_page="20" number_of_columns="0" ajax_pagination="0" show_all_in_lightbox="0" use_imagebrowser_effect="0" show_slideshow_link="1" slideshow_link_text="[Zeige eine Slideshow]" ngg_triggers_display="never" order_by="sortorder" order_direction="ASC" returns="included" maximum_entity_count="500"]


zur Startseite