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Winterzeit ist Einbruchzeit

von Robert Braumann


Foto: www.k-einbruch.de

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12.12.2015




Braunschweig. Wenn es draußen früher dunkel wird, dann schlagen Einbrecher wieder vermehrt zu. Peter Voiß (Sicherheitsberater bei der Polizeiinspektion Braunschweig)  und Polizeisprecher Joachim Grande, verraten wie man sich schützen kann. 

Im Schnitt kam es in den letzten Jahren im Durchschnitt zu mehr als 400 Einbrüchen (inklusive versuchte Einbrüche) in der Löwenstadt, wenn es um den privaten Wohnungsbereich geht, erklärt Joachim Grande, Pressesprecher der Polizei Braunschweig. Das Jahr 2015 würde aber in diesem Bereich einen Trend nach unten anzeigen. "Sobald es früher Dunkel wurde, sind aber bei uns die Fallzahlen wie in jedem Jahr nach oben gegangen, von rund 20 im Monat, auf bis zu 40." Man könne noch keine abschließenden Zahlen nennen, es könnten in diesem Jahr aber insgesamt weniger Einbrüche sein", so Grande.


Polizeisprecher Joachim Grande, erläuterte die Dinge aus Sicht der Polizei. Foto: T. Raedlein



Brennpunkte seien das Östliche Ringgebiet, die Gegend Volkmarode/Schapen und Kralenriede. Hier habe man zwischen 25 und 30 Einbrüche zu verzeichnen gehabt. Peter Voiß weiß: "Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen einen erheblichen Einschnitt. Häufig machen dabei das verlorene Sicherheitsgefühl und die Verletzung der Privatsphäre den Betroffenen mehr zu schaffen, als der materielle Schaden.

Türen und Fenster gehören verschlossen


Um es nicht so weit kommen zu lassen, sollten einige Dinge beachtet werden, so der Sicherheitsberater: "Immer alle Fenster und Türen verschließen, wenn Sie das Haus verlassen. In einem Mehrfamilienhaus die Gegensprechanlage auch wirklich benutzen und fragen wer vor der Tür steht. Wer einfach nur auf den Öffner drückt, weil er Besuch erwartet, der öffnet auch Einbrechern die Pforten. Dazu immer schauen, ob die Haustür im Mehrfamilienhaus auch schließt. Oft muss die im Winter richtig zugezogen werden."



Und er hat weitere Tipps: "Sollten Sie fremde Personen im Hausflur entdecken, dann sprechen Sie diese ruhig an. Potenzielle Verbrecher werden so aus der Anonymität gerissen. Unbedingt immer die Polizei verständigen, kann etwas auffälliges beobachtet werden. Eine sinnvolle Anschaffung ist eine Lichtquelle mit Schaltuhr. Diese sollte brennen, wenn Sie nicht zu Hause sind und Menschen in der Wohnung suggerieren." Dazu empfiehlt Voiß einen Beratungstermin mit der Polizei auszumachen. "Die Beamten kommen zu Ihnen nach Hause und überprüfen das Haus auf Sicherheitslücken. Alle werden kostenfrei und neutral beraten. Es können auch Betriebe empfohlen werden, die gewünschte Sicherheitstechnik installieren können. Termine können unter 0531/4762005 ausgemacht werden", so der Experte. Joachim Grande berichtet, dass man in diesem Jahr über 600 Beratungen in der Stadt durchgeführt habe. Prävention sei immer ein guter Weg, um sich zu schützen. Übrigens: Einbrecher scheiterten laut Kriminalstatistik im Jahr 2013 in 216 Fällen (44,4 Prozent), weil es ihnen nicht gelang, in die Wohnungen einzudringen. Weitere Informationen finden Sie in den Broschüren der Polizei. Hier zum Download.


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