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„Wir boostern, ihr testet“: Kampagne in Kitas gestartet



„Wir boostern, ihr testet“: Kampagne in Kitas gestartet

"Wir wollen vermeiden, dass in der Corona-Pandemie erneut Kitas geschlossen werden müssen", sagt Sozialdezernentin Christine Arbogast.

Symbolbild
Symbolbild Foto: pixabay

Braunschweig. Unter dem Motto "Wir boostern – ihr testet" hat am Mittwoch, 8. Dezember, eine gemeinsame Aktion der Braunschweiger Kitas und des Stadtelternrats begonnen. Ziel ist es, die Corona-Testrate bei Kita-Kindern zu erhöhen. Zum Auftakt überreichte Gesundheits- und Sozialdezernentin Dr. Christine Arbogast Postkarten mit dem Slogan der Kampagne und kostenlose Testkits an Eltern, deren Kinder in der Kita Rühme betreut werden. Hierüber berichtet die Stadt Braunschweig in einer Pressemitteilung.



"Wir wollen vermeiden, dass in der Corona-Pandemie erneut Kitas geschlossen werden müssen", sagt Christine Arbogast. "Deshalb haben wir Boosterimpfungen für die Betreuungskräfte in Kita und Tagespflege organisiert, auch für die der Freien Träger. Alle Eltern bitte ich im Gegenzug, ihre Kita-kinder regelmäßig testen zu lassen, auch wenn das Land keine Testpflicht angeordnet hat. So können Infektionen frühzeitig erkannt und Kinder, Eltern und Betreuungspersonal geschützt werden."

Dr. Christine Arbogast. (Archivbild)
Dr. Christine Arbogast. (Archivbild) Foto: Sandra Zecchino





Das Land stellt für Kindergartenkinder von drei bis sechs Jahren Schnelltests kostenlos zur Verfügung. Die Stadt Braunschweig hat auf eigene Kosten zudem Wangenabstrichtests für Krippenkinder bis zum Alter von drei Jahren beschafft. Eltern erhalten beim Abholen ihrer Kinder eine Postkarte mit dem Slogan sowie Testkits und verpflichten sich schriftlich bei Erhalt der Tests die Kinder konsequent dreimal die Woche zu testen, montags, mittwochs und freitags. Der Stadtelternrat der Kitas unterstützt die Aktion.

"Konsequentes Testen gibt auch mehr Sicherheit, wenn zum Beispiel an Weihnachten ein Besuch bei Oma und Opa ansteht", fügt. Dr. Arbogast hinzu. Sie kündigte an, dass bei anhaltend hoher Sieben-Tage-Inzidenz die Einführung einer Testpflicht geprüft wird.


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