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Wird in Goslar bald beidseitig mobil geblitzt?

von Alexander Dontscheff


In Goslar könnte bald mit einem Messgerät in zwei Richtungen geblitzt werden. Symbolfoto: Alexander Panknin
In Goslar könnte bald mit einem Messgerät in zwei Richtungen geblitzt werden. Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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05.04.2018

Goslar. Die Stadt will ihre mobile Geschwindigkeitsmessanlage um eine digitale Fotoeinrichtung im Wert von 36.000 Euro erweitern. Dafür muss der Haushaltssperrvermerk aufgehoben werden. Eine entsprechende Beschlussempfehlung soll der Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Sport am 25. April geben. Die Entscheidung trifft der Verwaltungsausschuss.


Für die seit 2011 eingesetzte mobile Geschwindigkeitsmessanlage würde um eine zweite Fotoeinheit (Kamera und Blitzeinrichtung) erweitert. Der Einsatz dieser Fotoeinheit biete nach Ansicht der Verwaltung drei zusätzliche Vorteile:

  • Bei Einrichtung einer Messstelle können zeitgleich beide Fahrtrichtungen überwacht werden.

  • Bei ungünstigen Lichtverhältnissen kann die Fotoqualitätbezüglich der Fahrererkennung verbessert werden.

  • Bei Gefahrenstellen durch Motorräder können Front- und Heckfotos erstellt werden, wodurch die Halterermittlung erleichtert wird.


"Diese Vorteile erweitern die Einsatzmöglichkeiten der vorhandenen Messanlage, und tragen somit zu einer weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit bei", so der Fachdienst Straßenverkehr.

"Verkehrssünder" gleichen Beschaffungskosten aus


Die Beschaffungskosten von 36.000Euro würden voraussichtlich in 18 Monaten aufgrund erhöhter Fallzahlen durch die „Verkehrssünder“ ausgeglichen und gingen somit nicht zu Lasten des Gesamthaushaltes. Die Bedienung erfordere keinen zusätzlichen Personalbedarf. Bei einer Nutzungsdauer von zehn Jahren wird eine Abschreibung von 2.100 Euro einkalkuliert.


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