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Wirtschaftsförderung zukünftig aus einer Hand



Salzgitter

Wirtschaftsförderung zukünftig aus einer Hand


Symbolfoto: Alexander Panknin
Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Salzgitter. Oberbürgermeister Frank Klingebiel bringt einen alten Plan zurück auf den Tisch. Er möchte die Wirtschaftsförderung zukünftig komplett aus einer Hand organisieren. Dies könnte der Stadt jährlich 75.000 Euro sparen.



Frank Klingebiel, Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter, hatte sich bereits in 2010 mit der Neuorganisation der städtischen Gesellschaften befasst. Sein damaliger Vorschlag zielte darauf ab, die Organisation der städtischen Gesellschaften und insbesondere deren Anbindung an die Stadt als Gesellschafter zu verbessern. Auch mögliche finanzielle Einsparungen und Synergieeffekte wurden untersucht.

Die Vorschläge wurden vom Rat am 26.Januar 2011 allerdings mehrheitlich abgelehnt.


Oberbürgermeister Klingebiel: „Ich greife meine damaligen Überlegungen vor dem Hintergrund der gestiegenen Anforderungen der Wirtschaft an die kommunale Aufgabenerledigung und der inzwischen geänderten Mehrheitsverhältnisse im Rat wieder auf. Gerade vor dem Hintergrund der Vermeidung von Doppelzuständigkeiten, einer stärkeren Anbindung der städtischen Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH (WIS) an die Stadtverwaltung und damit verbundener Optimierung der Aufgabenwahrnehmung und Personalkosteneinsparungen auf Führungsebene stellt es sich als zielführend dar, die künftige Dezernatsleitung V 'Kulturelle Angelegenheiten, Wirtschaft, Digitales' im Rahmen des Hauptamtes auch mit der Geschäftsführertätigkeit bei der WIS zu betrauen.“

Mit dem Ausscheiden des derzeitigen Geschäftsführers der WIS, Herrn Wetzel, am 31.Dezember 2019 soll die Übertragung der Aufgabe "Geschäftsführung WIS" als Hauptamt auf die künftige Dezernatsleitung V zum 1.Januar 2020 erfolgen.

Der Oberbürgermeister stellt klar: „Insoweit führt die Neuorganisation der Verwaltung zum 1.Juli 2019 ab 1.Januar 2020 insgesamt zu einer nicht unerheblichen Personalkosteneinsparung von rund 75.000 Euro/Jahr.“

Die Verwaltung wird bis zum 30. Juni 2019 die erforderlichen Maßnahmen zur weiteren Umsetzung seiner Neustrukturierung des "Konzern Stadt" auf den Weg bringen.


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