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Wirtschaftsministerium sagt Startups Unterstützung zu



Wirtschaftsministerium sagt Startups Unterstützung zu

Mit der Unterstützung sollen junge Unternehmen durch eine schwierige Phase gebracht werden.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

Region. Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Epidemie auf junge Unternehmen abzufedern, nimmt Niedersachsen explizit die Startups in den Blick. Als Teil der geplanten Soforthilfen für die niedersächsische Wirtschaft stehen fünf Millionen Euro für die speziellen Bedarfe der Startups bereit. Dies teilt das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung mit.



Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Startups verwirklichen innovative Geschäftsideen und sind deshalb volkswirtschaftlich besonders relevant. Weil diese jungen Unternehmen jedoch häufig nur mit geringem Startkapital gegründet wurden, noch geringe Umsätze machen und zugleich auf Wagniskapital angewiesen sind, ist die Corona-Epidemie für sie in besonderem Maße existenzgefährdend. Hier wollen wir schnell und unbürokratisch helfen. Mit fünf Millionen Euro Soforthilfen geben wir Start-ups die Möglichkeit, diese wirtschaftlich schwierige Zeit zu überbrücken."

Schon jetzt bedroht




Mit dieser Maßnahme greife Wirtschaftsminister Althusmann eine Initiative des startup.niedersachsen Beirats auf, der bereits am 12. März mit Unterstützung des Marktforschungsinstituts CURTH+ROTH eine umfangreiche Studie initiiert habe, die die Auswirkungen von COVID-19 auf Startups in Niedersachsen erhebe und verdeutliche. Diese Studie zeige unter anderem, dass 66 Prozent der Startups in Niedersachsen sich durch die Corona-Krise schon jetzt in ihrer Existenz bedroht sehen würden und innerhalb der nächsten sieben Wochen Hilfe benötigen, um zu überleben.


Die Corona-Krise sorge für Unterbrechungen in der Lieferkette, verspätete oder gar entfallene Umsätze sowie Ausfall von Personal. Darüber hinaus komme es zu Verzögerungen in der Produktentwicklung. Gerade die Entwicklung innovativer Produkte sei jedoch die Kerntätigkeit von Startups. Diese Negativspirale verhindere oder erschwere Anschlussfinanzierungen erheblich. Startups würden ihre Umsatz- und Entwicklungspläne verfehlen, verbrauchen jedoch weiterhin Kapital und eingeworbene Liquidität. Hier wolle das Wirtschaftsministerium ansetzen und die spezifischen Bedarfe der Startups und Wachstumsunternehmen adressieren.

Die Antragstellung für Hilfen aus dem Fonds solle möglichst unbürokratisch erfolgen. Werde ein Antrag positiv beschieden, solle die Auszahlung kurzfristig erfolgen.


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