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Wohnraumplanung: Viele Rädchen zur Umsetzung

von Sandra Zecchino


Mit verschiedenen Projekten und Ansätzen soll die Wohnraumsituation im Landkreis positiv vorangetrieben werden. Foto: pixabay
Mit verschiedenen Projekten und Ansätzen soll die Wohnraumsituation im Landkreis positiv vorangetrieben werden. Foto: pixabay Foto: pixabay (Public Domain)

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21.10.2017

Gifhorn. In den nächsten Jahren werden im Landkreise unterschiedliche Projekte zur Steigerung des Wohnraumes notwendig. Um das umzusetzen, erarbeitet die Verwaltung aktuell mehrere Wege, die gemeinsam zu einer bezahlbaren Wohnsituation führt, die die unterschiedlichsten Vorstellungen erwartet.



Nach den Ergebnissen des gerade vorgestellten Wohnraumversorgungskonzeptes geht es im Südkreis hauptsächlich um die Bereitstellung von Bauflächen, während es im Nordkreis der Schwerpunkt auf der Innenentwicklung liegen wird. (wir berichteten)

Um das gemeinsam zu entwickeln, beteiligt sich der Landkreis aktuell an einem Forschungsprojekt, bei dem an einer gemeinsamen Fondlösung gearbeitet werde, erklärt Alexander Wollny, Fachbereichsleiter Bauwesen, im Gespräch mit regionalHeute.de. Diese könnte als eine Art Gemeindefinanzausgleich verstanden werden. Wenn zum Beispiel eine Gemeinde noch die Kapazitäten habe, Bauland auszuweisen und entsprechend die Einwohnerzahlen steigern könne, zahle diese Gelder ein, die einer anderen Gemeinde ohne entsprechender Kapazität zur Verfügung gestellt werden, damit dort die Attraktivität des Ortes gesteigert werde. Diese und andere Szenarien werden aktuell durchdacht, um so eine gemeinschaftliche Lösung zu finden. Eines kann Wollny, obwohl das Projekt aktuell noch am Anfang ist, bereits jetzt hervorheben: In allen Gesprächen sei eine starke Solidarität der Gemeinden untereinander zu erkennen.

Ist-Stand erfassen und aufwerten


Ein weiteres Rädchen, an dem aktuell für eine Verbesserung des Wohnmarktes im Landkreis gedreht werde, sei laut Christine Gehrmann, Beauftragte für Gleichstellung und Demografie, eine Unterstützung der Innenentwicklung. So biete der Landkreis den Kommunen die Nutzung eines Leerstandskatasters an. Dieses werde aktuell von der Stadt Wittingen genutzt, um den Ist-Stand an Baulücken und Leerraum in der Stadtmitte zu erfassen. Darauf basierend könnten anschließend konkrete Maßnahmen geplant werden.

Auch eine Unterstützung von jungen Familien, die statt neu zu bauen bereits vorhandene ältere Gebäude erwerben und sanieren, wäre ein weiteres mögliches Rädchen. Aktuell werde also in alle Richtungen gedacht, um die Situation im Landkreis attraktiv zu gestalten, so Gehrmann weiter.


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