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Wolfenbüttel - Der Landkreis in Zahlen

von Anke Donner


Heute gibt es mal einige Fakten und Zahlen zum Landkreis Wolfenbüttel. Interessante Dinge kommen dabei zum Vorschein. Foto: Thorsten Raedlein
Heute gibt es mal einige Fakten und Zahlen zum Landkreis Wolfenbüttel. Interessante Dinge kommen dabei zum Vorschein. Foto: Thorsten Raedlein Foto: Thorsten Raedlein

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11.07.2016


Landkreis: Heute gibt es mal einige Fakten und Zahlen zum Landkreis und der Stadt Wolfenbüttel. Interessante Dinge kommen dabei zum Vorschein. Wie etwa die Einwohnerzahl je Quadratmeter, die Flächen, oder die Anzahl der Hexenverbrennungen.

Der Landkreis Wolfenbüttel ist 722,5 Quadratkilometer groß und besteht aus drei Einheitsgemeinden, vier Samtgemeinden und der Stadt Wolfenbüttel. Pro Quadratkilometer leben im Landkreis etwa 166 Menschen. Insgesamt leben im Landkreis Wolfenbüttel 120.035 Menschen, die meisten davon in der Stadt Wolfenbüttel mit 52.000 Einwohnern. Die Lessingstadt erstreckt sich übrigens über eine Fläche von rund 78 Quadratkilometern und nimmt damit auch Flächenmäßig den größten Teil des Landkreises ein. Der kleinste Ort mit 115 Einwohnern ist Weferlingen in der Samtgemeinde Sickte. Den höchsten Punkt des Landkreises bildet das Eilumer Horn im Elm mit 323 Meter über Normalnull (m ü.NN). Der höchste Punkt im Stadtgebiet ist der 134 Meter hohe Drohnenberg im nordöstlichen Teil der Stadt.

Mit 1.190 Hektar bilden die Waldflächen den größten Flächenanteil der Stadt Wolfenbüttel. Dahinter kommen gleich Gebäude- und Freiflächen mit mehr als einem Hektar. Auf 67 Hektar breiten sich Flüsse und Seen aus. Bad Harzburg gehörte bis zum 1. März 1974 zum Landkreis Wolfenbüttel und wurde danach dem Landkreis Goslar zugeteilt. Ebenso die Ortschaften Schladen, Gielde und Werlaburgdorf. Hier verlief der "Tausch" jedoch umkehrt. Die Orte gehörten vorher zum Landkreis Goslar und seit dem Jahr 1974 zum Landkreis Wolfenbüttel.

Hexen und Zauberer


114 Personen wurden zwischen 1590 und 1620 der Zauberei angeklagt. Davon 97 Frauen. 50 Menschen wurden während dieser Zeit auf dem Scheiterhaufen verbrannt, drei enthauptet und vier ausgewiesen. Eine der letzten Hexen, die im Landkreis Wolfenbüttel verbrannt wurde, war Anna Landmann. Sie wurde im Dezember 1596 wegen Hexerei und Zauberei angeklagt. Anna Landmann starb am 10. Januar 1597 auf dem Scheiterhaufen in Hornburg. Sie war die letzte "Hexe" die in Hornburg verbrannt wurde.


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