Abriss im Ahornweg: Darum sind die Häuser weg

regionalHeute.de fragte auch, was jetzt am Standort geplant ist.

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Im Ahornweg wurden drei Häuser abgerissen.
Im Ahornweg wurden drei Häuser abgerissen. | Foto: Matthias Kettling

Wolfenbüttel. Wer am Montagnachmittag den Ahornweg passierte, dem bot sich ein spektakuläres Bild. Eines der dortigen Häuser stand nur noch zur Hälfte, die andere war bereits abgerissen. Doch was sind die Hintergründe dieser Aktion? regionalHeute.de fragte nach.



Gleich um die Ecke hatte die Wolfenbütteler Baugesellschaft mbH (WoBau) vor einigen Jahren das Bauprojekt "Am Rodeland" umgesetzt. Daher war die WoBau auch in diesem Fall unser erster Ansprechpartner - und wir lagen richtig. "Wir haben im Ahornweg insgesamt drei Häuser mit einer maroden Bausubstanz rückgebaut, die nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden konnten", berichtet Ann-Kristin Moelle, Teamleiterin Vermietung & Marketing bei der WoBau.

Was passiert nach dem Abriss?


Doch was passiert nach dem Abriss? Welche Pläne hat die WoBau? "Zu einem Neubau kann gegenwärtig noch nichts substantiiertes gesagt werden. Wir arbeiten daran", erklärt Moelle. Die Rahmenbedingungen für die Schaffung von zeitgemäßem und bezahlbarem Wohnraum seien auch für die WoBau als Teil der sozial orientierten Wohnungswirtschaft in Niedersachsen extrem schwierig.

Was wurde aus den Mietern?


Bleibt zum Schluss die Frage nach den Mietern der jetzt abgerissenen Häuser. Dazu erklärt die Immobilienfachwirtin: "Unsere Mieter konnten, soweit erforderlich, sozialverträglich in voll sanierte Wohnungen in unserem Bestand umgesetzt werden. Mietsteigerung nach einem Umzug gab es dabei als Teil der Sozialverträglichkeit nicht."