Anstößige Schmierereien: Kita in Wolfenbüttel wird zum Ziel

Schon zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit verursachen unbekannte Täter Sachbeschädigungen an dieser Kindertagesstätte.

Die Kita-Mitarbeiter haben die Schmierereien schnell abgedeckt.
Die Kita-Mitarbeiter haben die Schmierereien schnell abgedeckt. | Foto: Stadt Wolfenbüttel

Wolfenbüttel. Unbekannte Täter hatten es jetzt bereits zum zweiten Mal auf eine Kita in Wolfenbüttel abgesehen und haben dort anstößige Schmierereien hinterlassen. Das berichtet die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.



Demnach sei es jetzt Anfang des Jahres zum wiederholten Mal zu Sachbeschädigungen auf dem Gelände der Kindertagesstätte im Kerschensteinerweg in der Stadt Wolfenbüttel gekommen. Bereits im November hatten bislang unbekannte Täter das Kita-Gelände unbefugt betreten und Schmierereien an den Außenwänden angebracht.

Angriff auf das Wohlbefinden der Kinder


Die Stadt weist darauf hin, dass die dabei entstandenen Schäden nicht nur Kosten verursachen, sondern auch das Sicherheits- und Wohlbefinden der Kinder, Eltern und Mitarbeiter beeinträchtigen würden. Die Mitarbeiter der Kita hätten jetzt umgehend reagiert und die Schmierereien schnell abgedeckt.

Sachbeschädigung sei kein Bagatelldelikt betont die Stadtverwaltung. Insbesondere das Anbringen fremdenfeindlicher und antisemitischer Schmierereien stellt in Deutschland eine Straftat dar. Entsprechende Verstöße werden konsequent zur Anzeige gebracht und strafrechtlich verfolgt. Den Verantwortlichen drohen neben einer strafrechtlichen Verurteilung auch zivilrechtliche Schadensersatzforderungen. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Eintrag ins Führungszeugnis kommen, wodurch die Betroffenen als vorbestraft gelten.

Es sei nicht nur unsozial, fremdes Eigentum – insbesondere eine Kindertagesstätte – zu beschädigen, die Täter riskieren mit solchen Taten ihre eigene Zukunft, mahnt die Stadtverwaltung.

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