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Autofahrer missachten Durchfahrtsverbot: Anwohner gefährdet?

von Alexander Dontscheff


Die Baustelle ist derzeit für den Verkehr nur  stadteinwärts freigegeben. Allerdings halten sich nicht alle daran. Fotos: Julia Seidel
Die Baustelle ist derzeit für den Verkehr nur stadteinwärts freigegeben. Allerdings halten sich nicht alle daran. Fotos: Julia Seidel

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15.04.2019

Wolfenbüttel. Derzeit wird auf der Hauptstraße in Groß Stöckheim (L 615) eine neue Querungshilfe gebaut. An der Baustelle wurde eine Einbahnstraßenregelung eingeführt. Doch an diese halten sich offenbar viele nicht. Das berichtet nicht nur ein Anwohner, sondern auch die Polizei.


Autofahrer, die vonGroß Stöckheim nach Salzgitter-Thiede oder zur A 36 fahren wollen,sollen derzeit (und voraussichtlich noch bis zum 23. April) eine Umleitungab der Hohen Brücke über die Frankfurter Straße, L 614und B 248fahren. Auf der L 615 weisen zunächst ein Sackgassenschild vor dem Bahnübergang und dann ein Durchfahrtsverbotsschild direkt an der Baustelle daraufhin, dass es hier nicht weitergeht.

Doch offenbar gibt es einige Verkehrsteilnehmer, die sich nicht daran stören und die Baustelle auch in die falsche Richtung umfahren. Ein Anwohner meldete sich am Freitag telefonisch bei uns und berichtete von zahlreichen Verstößen gegen die Regelung. Die Autos müssten dann teilweise auf den Fußweg ausweichen, was zu gefährlichen Situationen führen könne. Auch sei der Anwohner von einigen uneinsichtigen Autofahrern beleidigt worden.

14 Verstöße wurden geahndet


Das Problem ist auch der Polizei bekannt. Am Samstag wurden hierzwischen12:20und 16 Uhr mobile und stationäreKontrollen durchgeführt. Hierbei wurden insgesamt 14 Verstöße gegen das im Baustellenbereich bestehende Durchfahrverbot festgestellt und geahndet. Wie Frank Oppermann, Pressesprecher der Polizei Wolfenbüttel, auf Anfrage mitteilt, wolle man die Kontrollen fortsetzen.Durch das Fehlverhalten sei es bereits zu einer Beschädigung der Bahnschranke gekommen. (Mehr hierzu)


Ein Schild weist daraufhin, dass es keine Wendemöglichkeit gibt. Offenbar glauben dem manche nicht. Foto: Julia Seidel


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