Die Punkte bleiben in Wolfenbüttel


Auftaktspiel der Wolfpacks. Logo Wolfpack. Foto: Privat
Auftaktspiel der Wolfpacks. Logo Wolfpack. Foto: Privat



Wolfenbüttel. Am vergangenen Sonntag fand das Auftaktspiel der neuen Saison der Wolfpacks in der Lindenhalle statt. Der Pressesprecher Rainer Gelhaus berichtet im Nachfolgenden darüber.

Es war ein typisches Saisoneröffnungsspiel. Das Wolfpack Wolfenbüttel erkämpft sich einen am Ende verdienten 63:56-Sieg gegen TUS Lichterfelde Berlin. Lange Zeit war es ein Spiel auf Augenhöhe. Das Wolfpack startete eigentlich ganz gut, wenn auch verhalten in die Partie. Raelyn Prince erzielte die ersten Punkte für das Ballhaus-Team. Nach drei Minuten wechselte Wolfpack-Coach Hanna Ballhaus Nina Rosemeyer ein, die sich auch gleich glänzend mit einem Dreier im Spiel anmeldete. Es sollte nicht der letzte sein in dieser Begegnung. Im ersten Viertel hatte das Wolfpack eigentlich die Gelegenheit, sich deutlich von TUSLI absetzten zu können. Jedoch immer wieder leistete sich das Team aus der Lessingstadt einfache Fehler und machte somit den Gegner wieder stark. Im Angriff war das Wolfpack einfach auszurechnen.

Starke zweite Hälfte


Am Ende des Viertels zeigte die Anzeigetafel eine 15:14-Führung für die Gastgeberinnen. Im zweiten Durchgang ging Lichterfelde erstmals in Führung. Jenny van Doorn und Kelly Hartwell auf Wolfenbütteler Seite antworteten sofort. Nach gespielten vier Minuten schlichen sich aber erneut Unkonzentriertheiten in das Wolfenbütteler Spiel ein. Die Folge war, dass Berlin nach zwei erfolgreichen Freiwürfen mit einer 34:33-Führung in die Halbzeit ging. Im dritten Viertel war es über weite Strecken wieder ein Spiel auf Augenhöhe, ehe erneut Nina Rosemeyer mit einem weiteren Dreier einen wichtigen Akzent setzen konnte. Die zweite Hälfte des dritten Spielabschnitts war auch die stärkste Phase im Wolfenbütteler Spiel. 52:44 führte das Team aus Wolfenbüttel nach Ende des dritten Viertels.

Trainerin lobt gute Leistung


Im entscheidenden letzten Durchgang konnten sich die Gastgeberinnen beim Spielstand von 60:50 erstmals deutlicher absetzen. Grund dafür waren erneut zwei Dreier von der erst 14-jährigen Nina Rosemeyer. Aber das gesamte Team spielte in der Schlussphase endlich aggressiver und in der Defense intensiver. Das Team aus der Hauptstadt gab sich jedoch nicht geschlagen und kam noch einmal auf vier Punkte heran, ehe das Rudel über den Kampf das Spiel letzten Endes verdient mit 63:56 für sich entscheiden konnte. Wolfpack-Coach Hanna Ballhaus zum Spiel: „Es war ein typisches Saisoneröffnungsspiel. Am Anfang haben wir den Gegner sicher unterschätzt. Wir haben mit zu wenig Intensität gespielt und den Gegner immer wieder stark gemacht. Lichterfelde ist zudem eine Mannschaft, die uns ohnehin nicht liegt. Ein besonderes Lob möchte ich Nina Rosemeyer und Theresa Simon zollen, die einen richtig guten Job gemacht haben. Wichtig ist, dass wir die Punkte in Wolfenbüttel halten konnten.“ Am kommenden Donnerstag trifft das Wolfpack dann im Pokal auf den SC Weende Göttingen. Spielbeginn in Weende ist um 20.30. Das eigentlich nächste Punktspiel bei den Bergischen Löwen, wurde vom 4. Oktober auf den 12. Dezember verlegt.

Das waren die Punkte:


Grudzien sechs, ein Dreier; Simon 15, zwei Dreier; Hartwell elf; Christen zwei; N. Rosemeyer zwölf, vier von fünf Dreier; Prince elf, 13 Rebounds; Brühl/Stratton zwei; Brennecke/van Doorn vier.