Wolfenbüttel. Neu gegründet und doch bereits seit zehn Jahren aktiv für das demokratische Miteinander im Landkreis Wolfenbüttel: So engagieren sich Personen und Vereine im Wolfenbütteler Bündnis für Demokratie und Vielfalt.
Seit 2016 setzt sich die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wolfenbüttel im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ für Vielfalt und Toleranz ein. Die bereits dritte Förderperiode des Programms, das bundesweit in 300 Kommunen umgesetzt wird, sah nun einige Änderungen vor, die das Programm niedrigschwelliger und bürgernäher machen sollen, teilt die Landkreis-Verwaltung mit. Daher wurde Ende November 2025 im Bildungszentrum das Wolfenbütteler Bündnis für Demokratie und Vielfalt gegründet.
Seit zehn Jahren als Partnerschaft für Demokratie in Wolfenbüttel aktiv
Das Projekt blickt aber bereits auf zehn Jahre zurück. Getragen vom Bildungszentrum und der AWO-Freiwilligenagentur förderte die Partnerschaft für Demokratie Projekte gemeinnütziger Vereine und führte selbst Veranstaltungen durch. So erreichte sie Tausende vor allem junge Menschen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises. Zu den bisherigen Höhepunkten zählten der Demokratietag in der Wolfenbütteler Innenstadt 2019 und das Demokratiefestival 2024, das in mehreren Städten und Gemeinden im ganzen Landkreis ausgerichtet wurde.
Landrätin Christiana Steinbrügge würdigte die bisherige Arbeit: „In der Partnerschaft für Demokratie nehmen Menschen ihre Verantwortung ernst, Demokratie mitzugestalten. Jede Projektträgerin, jeder Projektträger hat konkrete Ideen, wie das demokratische Miteinander gelingen kann und setzt diese um – mit viel Herzblut und persönlichem Einsatz.“
Aktive und engagierte Zivilgesellschaft für Wolfenbüttel
„Demokratie braucht eine aktive und engagierte Zivilgesellschaft und die Perspektive aller Menschen“, sagte Falk Hensel vom AWO-Bezirksverband Braunschweig. „Das Bündnis bietet hier einen Rahmen, der institutionell und netzwerkseitig gut aufgestellt ist. Wir müssen gemeinsam Stopp sagen, wenn die Grundfeste der Demokratie angegriffen oder geschwächt werden sollen.“
Das Bündnis freue sich über neue Mitglieder. Interessierte Einzelpersonen, Initiativen und Vereine können sich bei den Verantwortlichen melden. Axel Klingenberg von der AWO-Freiwilligenagentur ist unter 05331/99 20 920 zu erreichen, Susanne Köhler vom Bildungszentrum unter 05331/84143.

