Drei Polizisten nach Einsatz in Zug verletzt


Drei Polizisten wurden bei einem Einsatz in einem Zug verletzt. Symbolfoto: André Ehlers
Drei Polizisten wurden bei einem Einsatz in einem Zug verletzt. Symbolfoto: André Ehlers Foto: Archiv

Wolfenbüttel. Am Dienstagnachmittag meldeten Zeugen eine randalierende Person im Zug von Braunschweig in Richtung Goslar. Der Mann drohte damit, in den Lokführerstand einzudringen. Beim nachfolgenden Polizeieinsatz wurden drei Beamte aus Wolfenbüttel verletzt.


Demnach sprachen die Polizisten den 30-Jährigen im Zug an, als dieser im Bahnhof Wolfenbüttel Halt machte. Der Mann sei sofort aggressiv auf die Beamten losgegangen und habe einen 55-jährigen Polizisten mit der Faust gegen den Kopf geschlagen, heißt es in einer Mitteilung.

Randalierer in Psychiatrie


Erst mit Handfesseln konnte der Schläger gestoppt werden. Anschließend ging es zur Blutprobe auf die Wache. Endstation für den Mann war zunächst die psychiatrische Klinik. Offensichtlich waren bei der Attacke Drogen im Spiel.

Neben dem 55-jährigen Polizeibeamten wurden zwei weitere, 28 und 36 Jahre alte, Polizeibeamtinnen durch Tritte und Schläge verletzt. Sie mussten im städtischen Klinikum behandelt werden. Gegen den 30-Jährigen wurden verschiedene Strafverfahren, wie Verdacht des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.


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