Wolfenbüttel. Am Abend des 7. November kam es zu einer Explosion in einem Reihenhaus im Schöppenstedter Stieg in Wolfenbüttel. Das Haus wurde dabei vollständig zerstört, der 83-jährige Bewohner wurde zwölf Tage später tot aus den Trümmern geborgen. Was seitdem immer noch offen war, ist die Frage nach der Ursache der Explosion. Doch wie es aussieht, wird es darauf keine Antwort geben.
Die Explosion hatte das Reihenhaus vollständig zerstört und mehrere angrenzende Gebäude schwer beschädigt. Drei weitere Menschen wurden verletzt, zahlreiche Anwohner mussten evakuiert werden. Aufwendige Stütz- und Sicherungsmaßnahmen des Technischen Hilfswerks waren nötig, damit mit der Abtragung der Trümmer begonnen werden konnte. Auch die Ermittlungen zur Ursache der Explosion konnten erst dann beginnen.
Ermittlungsverfahren eingestellt
Seitens der Staatsanwaltschaft Braunschweig hieß es, ein Sachverständiger sei beauftragt worden, der ein Gutachten erstellen solle. Auf mehrfache Nachfrage teilte man uns mit, es lägen noch keine Ergebnisse vor. Und dies wird sich offenbar auch nie ändern. Denn am heutigen Dienstag erklärt Staatsanwältin Isabelle Ohlms auf erneute Anfrage, dass die Brandursache nicht festgestellt werden konnte und das Ermittlungsverfahren daher eingestellt worden sei. Weitere Informationen, warum nichts ermittelt werden konnte, teilt die Staatsanwaltschaft nicht mit.

