Fortsetzung folgt: Wolfenbütteler Kneipe öffnet im Februar wieder

Das Konzept wird erstmal nicht geändert, viele Stammgäste dürfte das freuen.

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Sarina und Andreas führen die Kleine Kaschemme weiter.
Sarina und Andreas führen die Kleine Kaschemme weiter. | Foto: Matthias Kettling

Wolfenbüttel. Als Sarina und Andreas im Herbst letzten Jahres davon hörten, dass die "Kleine Kaschemme" in der Frankfurter Straße einen Nachfolger sucht, hat das Ehepaar nicht lange überlegt – und auch die Stammgäste haben sie in ihrer Entscheidung bestärkt. Sie trafen sich mit der damaligen Inhaberin Doris Jüttner und klärten die Details zur Übernahme der Traditionskneipe.



"Eigentlich sollte es Anfang Januar einen nahtlosen Übergang geben, aber es mussten noch einige Genehmigungen eingeholt werden, sodass sich der Eröffnungstermin auf den 1. Februar verschiebt", erklärt die 39-Jährige Sarina D. Seit 2022 lebt die Wirtin in Wolfenbüttel. In ihrer ehemaligen Heimat in Elmshorn hat sie bereits den "Klostersander Krog" betrieben.

Keine großen Änderungen


Viel ändern werde sich für die Gäste erstmal nicht, so werden die bekannten Öffnungszeiten beibehalten und es sind auch keine großen Umbauten geplant. "Hier und da werden ein paar Bilder getauscht, ein paar Lampen gewechselt. Außerdem bekommen wir zwei neue moderne Spielautomaten, die die alten ersetzen", sagt Andreas (44). Der Wolfenbütteler arbeitet zurzeit als Fachkraft für Lagerlogistik und wird seine Frau bei der Arbeit unterstützen. Er ist in der Auguststadt aufgewachsen, seine Eltern haben selbst verschiedene Kneipen in Wolfenbüttel betrieben, unter anderem die Gaststätte Sultan (Hotel Garni) und den Biersalon.

Am 1. Februar geht es mit dem traditionellen Frühschoppen weiter: Sarina und Andreas freuen sich auf alte und neue Gäste.
Am 1. Februar geht es mit dem traditionellen Frühschoppen weiter: Sarina und Andreas freuen sich auf alte und neue Gäste. Foto: Matthias Kettling



Der Pachtvertrag läuft jetzt erstmal für drei Jahre und kann danach jährlich verlängert werden. "Wir werden die Bierpreise leider etwas erhöhen müssen, bleiben aber dennoch deutlich günstiger im Vergleich zu Kneipen in der Innenstadt", erklärt Sarina. Im Übrigen können sich die neuen Wirte auf erfahrene Unterstützung freuen: Die ehemalige Inhaberin Doris Jüttner hilft gern aus, wenn mal Not am Mann ist.


Kleine Feiern


Für kleine Feiern gibt es einen Nebenraum, der dann von einer geschlossenen Gesellschaft mitgenutzt werden kann. Das Essen könne man sich über einen Caterer besorgen oder selbst mitbringen, für die Getränke sorgt dann die Kleine Kaschemme. "Außer den Sparclub-Treffen haben wir bisher noch keine weiteren regelmäßigen Veranstaltungen. Geplant sind aber kleine Aktionen wie eine Faschingsfeier oder das Oktoberfest", freut sich Sarina.

Über eigene Seiten bei Facebook und Instagram will Andreas bald auch ein jüngeres Publikum ansprechen. Sogar eine eigene Whatsapp-Gruppe besteht schon und informiert über kommende Events in der Kleinen Kaschemme. In der Kneipe gibt es allerdings kein WLAN, denn hier stehe noch das direkte Gespräch im Vordergrund.

Am Sonntag, den 1. Februar geht es um 10 Uhr mit dem traditionellen Frühschoppen los, dann gibt es eine kleine Tombola mit 150 Losen. "Und jedes Los ist ein Gewinn", verspricht Sarina.

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