Funkamateure aus Wolfenbüttel beteiligten sich am Warntag

In der Krise können auch die Funkamateure eine Kommunikation herstellen.

Mit ihrer Ausrüstung können die Funkamateure auch im Katastrophenfall Kontakt aufnehmen.
Mit ihrer Ausrüstung können die Funkamateure auch im Katastrophenfall Kontakt aufnehmen. Foto: privat/ Benedikt Pfestorf

Wolfenbüttel. Am gestrigen Donnerstag um 11 Uhr fand der bundesweite Warntag 2022 statt. Auch die Funkamateure des Deutschen Amateur Radio Clubs (DARC) Ortsverbandes Wolfenbüttel beteiligten sich an diesem Ereignis.



Über den Wolfenbütteler Sprechfunkumsetzer (Relaisfunkstelle) an der Salzdahlumer Straße wurde zwischen 11 und 13 Uhr durch die Leitstation DFØWFB ein Bestätigungsverkehr abgearbeitet. Dabei gaben insgesamt sowohl 31 regionale als auch überregionale Amateurfunkstationen kurze Statusmeldungen an die Leitstation ab. Dies teilte der Verein am heutigen Freitag mit.

In der Krise mit dabei


Diese Aktion sollte die Präsenz und die Möglichkeiten des Amateurfunks in etwaigen Notfall- und Katastrophensituationen gegenüber den zuständigen Katastrophenschutzbehörden aufzeigen.

Hinweis:

In einem Notfall, wie einem längeren Stromausfall, könne mittels einfacher batteriebetriebener Funkgeräte noch eine Kommunikation gewährleistet werden. Um ein großes Gebiet abzudecken, werde über örtliche Relaisfunkstellen des Amateurfunkdienstes gearbeitet. Diese von Funkamateuren privat betriebenen Funkanlagen an exponierten Standorten könnten meist bereits mittels Akkus, Photovoltaik oder ähnlichen Einspeisungen eine mehrtägige Betriebszeit ohne öffentliche Stromversorgung sicherstellen. So heißt es seitens des DARC.

Wer sich für den Amateurfunk interessiert und weitere Informationen sucht, findet diese beim DARC Ortsverband Wolfenbüttel unter www.darc.de/h36.


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