Groß Stöckheim. Gerade erst hatte der Dienst im Gerätehaus der Ortswehr Groß Stöckheim begonnen, dann gingen die Alarmmelder der anwesenden Freiwilligen los. "Hilflose Person im Groß Stöckheimer Teich" erschien als Einsatzmeldung auf dem Display. Sofort wurde der Schalter im Kopf von Unterricht auf Einsatz umgeschaltet…
Sofort wurde das vorhandene Schlauchboot auf das Feuerwehrauto gehievt und schon ging die Fahrt zum nur wenige hundert Meter entfernten Einsatzort los. Dort angekommen sahen die Kameraden eine im Teich treibende Person. Um sich ein besseres Bild machen zu können, begannen einige Feuerwehrleute damit, den Teich mit Strahlern auszuleuchten, während sich ein anderer Teil das Boot wasserfertig machte. Dummerweise waren die Paddel plötzlich nicht auffindbar; es musste improvisiert werden. Zur Not tut es dann auch eine Schaufel oder eine herumliegende Latte, um mit dem Boot zur hilflosen Person zu gelangen. Die entpuppte sich dann zum Glück nur als Puppe, denn der Einsatz war doch nur eine Übung. Diese wurde von den Übungsleitern Jan Kaiser und Carsten Pillasch jedoch geheim gehalten, um den Einsatz so realistisch wie möglich zu gestalten. Selbst Ortsbrandmeister Marco Bachmann war nicht eingeweiht. Und die Paddel haben die beiden auch noch versteckt…
Für die Ortswehr war die Übung auf jeden Fall eine gute Möglichkeit ihre Einsatzfähigkeit für Fälle dieser Art unter Beweis zu stellen. Im Anschluss wurde der Übungsablauf im Feuerwehrgerätehaus besprochen.



