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Hilfsfonds für Kulturbranche beschlossen - Minister hofft auf "Kultursommer"



Hilfsfonds für Kulturbranche beschlossen - Minister hofft auf "Kultursommer"

Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler wünscht sich "Kultur live von Angesicht zu Angesicht".

Ist bald wieder Kultur live möglich?
Ist bald wieder Kultur live möglich? Foto: Alexander Dontscheff

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Niedersachsen. Der mit insgesamt 2,5 Milliarden Euro ausgestattete Hilfsfonds für die Kultur- und Veranstaltungsbranche ist am heutigen Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen worden. Das berichtet das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur in einer Pressemitteilung.



Dazu sagt Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler: „Nach 15 Monaten Pandemie brauchen wir jetzt alle Kultur – und zwar live von Angesicht zu Angesicht. Ich freue mich, dass der Sonderfonds für die von der Corona-Pandemie so gebeutelte Kulturbranche bald starten kann, denn das Infektionsgeschehen lässt im Moment berechtigte Hoffnungen auf einen – wenn auch nicht normalen, dafür aber besonderen – Kultursommer aufkommen.“

Wirtschaftlichkeitshilfen und Ausfallversicherung


Der Sonderfonds für Kulturveranstaltungen sieht sowohl Wirtschaftlichkeitshilfen als auch eine Ausfallversicherung vor. Mit den Wirtschaftlichkeitshilfen sollen Veranstalterinnen und Veranstalter finanziell unterstützt werden, wenn pandemiebedingt weniger Besucherinnen und Besucher als möglich zu Kulturveranstaltungen zugelassen werden können. Die Ausfallabsicherung greift, wenn eine geplante und angekündigte Veranstaltung ganz oder teilweise abgesagt werden muss. „Es ist richtig und wichtig, dass der Hilfsfonds die unterschiedlichen Bedürfnisse sowohl der Veranstalterinnen und Veranstalter kleiner Kulturveranstaltungen als auch der kommerziellen Veranstaltungsbranche berücksichtigt“, so Thümler. „Kultur ist vielfältig, und wir brauchen die ganze Vielfalt.“

In Niedersachsen übernimmt die NBank die Abwicklung des Programms. Die Verwaltungskosten stellt das Land aus seinem Sondervermögen zur Bewältigung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie bereit.


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