IGS Wallstraße verabschiedete 57 Absolventen

Insgesamt 57 Schüler konnte die IGS Wallstraße in diesem Jahr von der Schule entlassen. Die Schule beging zu diesem Anlass eine Feierstunde in der Wolfenbütteler Trinitatiskirche.

Die Absolventen der IGS Wallstraße vor der Trinitatiskirche
Die Absolventen der IGS Wallstraße vor der Trinitatiskirche | Foto: IGS Wallstraße

Wolfenbüttel - Die IGS Wallstraße hat am vergangenen Freitag ihre diesjährigen Oberstufenabsolventen feierlich in der Trinitatiskirche verabschiedet. Insgesamt 57 junge Menschen hätten somit die älteste IGS im Landkreis Wolfenbüttel mit dem Abitur oder dem schulischen Teil der Fachhochschulreife verlassen. „Egal was auf dem Zeugnis jetzt steht, ihr könnte auf das Erreichte stolz sein“, sagte Jochen Lehnert im Namen der Tutoren. Über die Verabschiedung berichtet die IGS in einer Pressemitteilung.


Die Leiterin der IGS Wallstraße, Ursula Miege, bedankte sich bei Pastor Stefan Lauer für die langjährige Gastfreundschaft der Trinitatisgemeinde. Der kirchliche Raum böte für eine Entlassung einen sehr würdevollen Rahmen, so Miege. In Ihrer Rede für die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen blickte Gesamtschuldirektorin Miege in die Zukunft. Sie machte den jungen Menschen, Mut nach vorne zu blicken. „Ich wünsche euch, dass auch ihr sagen könnt 'I have a dream' und dass es euch gelingt, mit der Verwirklichung eurer Träume die Welt ein Stückchen besser zu machen.“

Die Vorbereitungen auf das Abitur waren in den vergangenen beiden Schuljahren geprägt von Einschnitten durch die Corona-Pandemie. Oberstufenleiterin Susanne Gropp lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich ihre Abiturienten: „Dank eurer Aufmerksamkeit, eurer Umsicht, der Beachtung aller Hygienevorschriften und der sich ständig ändernden neuen Vorgaben ist es euch gelungen, dass es zu keinen Ausfällen bei den Prüfungen kam und alle heute mit dem Abiturzeugnis oder dem schulischen Teil der Fachhochschulreife die Schule verlassen können“.

Die besondere Herausforderung der Pandemie


Tutor Jochen Lehnert schloss sich dem Lob an und zeigte sich beeindruckt: „Ihr habt Euch nicht unterkriegen lassen. Ihr habt das Homeschooling, die Aufgabenmodule, die Videokonferenzen und den Hybridunterricht ertragen.“ Als Geschichtslehrer fügte er hinzu, „kein Abiturjahrgang hat sich seit den 1950er Jahren mit derart langandauernden Einschränkungen und organisatorischen Herausforderungen auseinandersetzen müssen. Ihr erhaltet heute im doppelten Sinne ein Reifezeugnis“.

Die Absolventen hätten ihrerseits die Oberstufenleitung der IGS Wallstraße gelobt. Susanne Gropp habe immer ein offenes Ohr gehabt und immer versucht, eine Lösung für Probleme zu finden. Darüber hinaus habe die Abiturientin Friederike Lauer ihre Mitschüler angemehnt, dass sie nicht vergessen sollten, wie wertvolle es sei Hilfe zu bekommen oder auch für andere Helfer zu sein. Die Oberstufenleiterin, Susanne Gropp, sagte zum Abschluss, dass es ein kleiner Jahrgang gewesen sei, den sie heute guten Gewissens entlasse. „Ich freue mich mit und über euch. Gehabt euch wohl! Macht weiterhin etwas aus euch, geht euren Weg, bleibt gesund“, so Gropp wörtlich.