Info-Veranstaltung: Gemeinsam gegen den chronischen Schmerz


Das Klinikum Wolfenbüttel lädt zu einer Informationsveranstaltung zur Behandlung von chronischen Schmerzen ein. Symbolfoto: Marc Angerstein
Das Klinikum Wolfenbüttel lädt zu einer Informationsveranstaltung zur Behandlung von chronischen Schmerzen ein. Symbolfoto: Marc Angerstein | Foto: Marc Angerstein)

Wolfenbüttel. Das Team der multimodalen stationären Schmerztherapie lädt interessierte Patienten am 7. November 2017 um 18:30 Uhr zu einem Informationsabend in das Konferenzzentrum des Städtischen Klinikums ein. Es werden Bausteine der „multimodalen“ und der „integrativen“ Schmerztherapie vorgestellt und über Behandlungsmöglichkeiten und Ziele aufgeklärt.


Etwa 20 Millionen Menschen in Deutschland haben nach Angaben der Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga e. V. immer wiederkehrende oder chronische Schmerzen – das entspreche immerhin einem Drittel der erwachsenen Bevölkerung. Auf den Landkreis Wolfenbüttel heruntergebrochen dürften rund 10.000 Bewohner betroffen sein. In den letzten zwei Jahren wurden im Klinikum Wolfenbüttel über 200 Patienten stationär und multimodal wegen ihrer chronischen Schmerzen behandelt.

Multimodale Schmerztherapie modernste Therapieform


Die multimodale Schmerztherapie ist die modernste, wissenschaftlich fundierte Therapieform zur Behandlung chronischer Schmerzzustände. Multimodal bedeutet, dass bei der Behandlung chronischer Schmerzen ein koordiniertes und interdisziplinäres Vorgehen angewandt wird. Das Ziel sei, in enger Absprache untereinander, mögliche Ursachen der Schmerzen zu erkennen und die jeweilige Therapie für den einzelnen Patienten zu gewährleisten. Um diese doch recht komplexe Therapie optimal zu ermöglichen, sei das Betrachten der Schmerz-Problematik im Kontext der gesamten gesundheitlichen Patientensituation nötig, informiert das Klinikum.

Enge Zusammenarbeit verschiedener Bereiche


Das feste Team der multimodalen Schmerztherapie besteht aus Mitarbeitern der Physiotherapie, der Psychologie beziehungsweise Psychotherapie, sowie aus dem medizinischen Bereich. Hinzu kommen Mitarbeiter der Ergotherapie oder Therapeuten aus ergänzenden Bereichen, wie dem asiatischen Kampfsport und der Bewegungstherapie. Bei speziellen Fragestellungen werden auch die Kollegen der weiteren Fachabteilungen hinzugezogen, so dass hier in einer Zusammenarbeit mit den chirurgischen oder internistischen Fachdisziplinen eine optimale und umfassende Therapie der Patienten stattfinden kann. Auch sogenannte komplementäre Verfahren werden angewendet. Hierzu können zum Beispiel die Akupunktur oder naturheilkundliche Verfahren gehören. So werden solche Verfahren in die bereits komplexe, multimodale Behandlung integriert und dem Patienten zusätzliche Möglichkeiten einer nebenwirkungsarmen Schmerztherapie ermöglicht.

Um Interessenten diese Möglichkeiten der Therapien und den notwendigen organisatorischen Ablauf zu präsentieren, lädt das Klinikum herzlich zum Informationsabend ein.

Um eine formlose Anmeldung über das Sekretariat der Klinik für Anästhesie unter der Telefonnummer 05331/934-3601 wird gebeten. Zusätzliche Informationen zu der Veranstaltung können ebenfalls unter der genannten Telefonnummer erfragt werden.