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Johnson & Johnson ruft Impfstoffcharge zurück



Johnson & Johnson ruft Impfstoffcharge zurück

Arztpraxen, die solche Dosen eventuell noch vorrätig haben, werden aufgefordert, diese zu vernichten.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Rudolf Karliczek

Deutschland. Das Pharmaunternehmen Johnson & Johnson ruft eine Charge seines COVID-19-Impfstoffes zurück. Darüber informiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung auf ihrer Internetseite. Der Rückruf erfolge demnach, weil bei der Herstellung vorgegebene Standards nicht eingehalten wurden. Das hätten das Bundesgesundheitsministerium und das Paul-Ehrlich-Institut mitgeteilt.



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Bei der betroffenen Charge handelt es sich um die Nummer XD955. Diese wurde im März des vergangenen Jahres in einem Werk in US-Bundesstaat Maryland hergestellt. Die Charge trägt das Verfallsdatum 28. Februar 2023. Arztpraxen, die solche Dosen eventuell noch vorrätig haben, werden aufgefordert, diese zu vernichten.



Bereits geimpfte Personen nicht gefährdet


Bei der nun zurückgerufenen Charge besteht laut Hersteller, aber auch des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) keine Gefahr für Personen, die diesen Impfstoff bereits erhalten haben. Weder gebe es einen konkreten Qualitätsdefekt noch gebe es einen Hinweis auf den Verdacht zu erwartender Gesundheitsbeeinträchtigungen, wird bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung aus einer Mitteilung des PEI zitiert.

Bei einer Inspektion hätte das Pharmaunternehmen nicht nachweisen können, "dass der etablierte und genehmigte Prozess für die Wirkstoffherstellung den gesetzlichen Anforderungen entspricht."


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