Wolfenbüttel. Am heutigen Mittwoch wurde im Städtischen Klinikum die modernisierte Küchentechnik der Presse mit stolzer Brust vorgestellt. Ziel war es, Effizienz und Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Nach Aussagen der Patienten ist dieses Unterfangen geglückt.
Die Klinik investierte rund 200.000 Euro in neue Geräte. Die Küche, die seit den Siebzigern besteht und nun mit neuester Technik bestückt wurde, stellt täglich mehr als 1.000 Speisen her, allerdings nicht nur für Patienten, sondern auch für die städtischen Kindergärten. Allein 2016 betrugen die Ausgaben dementsprechend 615.000 Euro allein für Lebensmittel. Viel Arbeit für 36 Mitarbeiter bestehend aus acht Köchen, drei Diätassistentinnen, vier Auszubildenden und 21 Küchenhilfen. Doch wurde nun für Entlastung gesorgt: Induktionsherde, Dampfkochkessel, Flexipfannen und Beleuchtung mit LED-Technik, diese soll eine Energieeffizienz von 30 Prozent schaffen, sollen das Küchenleben nicht nur vereinfachen, sondern auch die Qualität noch einmal steigern.

Ilse-Marie Giesenberg meint: "Hier ist es immer sehr lecker. Vor allem das vielfältige Angebot gefällt mir." Foto: Nino Milizia

"Das Essen schmeckt sehr gut und liegt im Vergleich mit anderen Kliniken ganz weit vorne", meint Henrike Naporra aus Wolfenbüttel. Foto: Nino Milizia

Doris Bokelmann aus Cremlingen: "Ich bin mit dem Essen sehr zufrieden, kann überhaupt nichts negatives sagen. Foto: Nino Milizia
Besonders stolz ist Küchenchef Georg Hujer, der bei den Möglichkeiten ins Schwärmen gerät. Während in anderen Kliniken Fertigessen serviert werde, würde man in seinem neuen "Reich" Hühnerbrühen selber herstellen, alles frisch kochen. Die Qualtät macht sich bemerkbar: Im Gespräch mit regionalHeute.de zeichnen die Patienten ein rundherum positives Bild.