Wolfenbüttel. Mit 25.000 Euro unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur die Neugestaltung des Porzellankabinetts im Schloss Museum Wolfenbüttel. Ein wichtiger Schritt zur Stärkung einer besonderen kulturellen Attraktion in Wolfenbüttel, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.
Der historische Raum wird künftig Bühne für das 2024 erworbene „Holländische Service“ aus der Porzellanmanufaktur Fürstenberg sein – eines der bedeutendsten vollständig erhaltenen Landschaftsservice des 18. Jahrhunderts.
"Zeitgemäß, dauerhaft und eindrucksvoll erlebbar"
Niedersachsens Kulturminister Falko Mohrs: „Das ,Holländische Service‘ steht für die reiche Porzellantradition Niedersachsens und verbindet regionales kulturelles Erbe mit europäischer Wirtschaftsgeschichte. Die Neugestaltung des Porzellankabinetts ermöglicht es, dieses außergewöhnliche kulturhistorische Unikat in einem historischen Kontext sichtbar zu machen: Hier im Wolfenbütteler Schloss wurde die Fürstenberger Porzellanmanufaktur 1747 gegründet – hier wird die Fürstenberger Porzellankunst wieder zeitgemäß, dauerhaft und eindrucksvoll erlebbar.“
Hintergrund: Das Schloss Museum Wolfenbüttel hat das Holländische Service im Herbst 2024 in seine Sammlung aufgenommen. Das 185‐teilige Holländische Service zeigt fein ausgearbeitete holländische Küstenlandschaften und gilt als Kulturgut von nationaler Relevanz. Dank der Unterstützung nationaler und regionaler deutscher Stiftungen, des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) und von Einzelspendern war es damals gelungen, das Holländische Service in das Braunschweiger Land zurückzuholen.
Um das Ensemble dauerhaft und unter konservatorisch geeigneten Bedingungen präsentieren zu können, wird das Porzellankabinett im Schloss neu ausgestattet. Die MWK‐Förderung unterstützt dabei insbesondere die Ausstellungstechnik, die Gestaltung des Raumes sowie digitale und inklusive Vermittlungsangebote.
