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Martin Cachej soll Propst in Schöppenstedt werden



Martin Cachej soll Propst in Schöppenstedt werden

Die Wahl soll Mitte Juni stattfinden.

Pfarrer Martin Cachej.
Pfarrer Martin Cachej. Foto: Agentur Hübner

Schöppenstedt. Pfarrer Martin Cachej (48) aus Evessen kandidiert für das Propstamt in Schöppenstedt. Die Kirchenregierung hat ihn im Benehmen mit dem Propsteivorstand und dem Pfarrverband Schöppenstedt-Nord nominiert. Außerdem hat sie die Propsteisynode Schöppenstedt aufgefordert, die Propstwahl durchzuführen; sie findet am Dienstag, 14. Juni, statt. Das berichtet die Ev.-luth. Landeskirche Braunschweig in einer Pressemitteilung.



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Seitdem Propst Martin Fiedler im Herbst 2020 Schöppenstedt verlassen hatte, war die Stelle vakant. Mit der Vakanzvertretung war Martin Cachej beauftragt, der seit 2018 bereits stellvertretender Propst in Schöppenstedt ist.



Stellenteilung mit Ehefrau


Cachej ist mit einer halben Stelle Pfarrer in der Markus-Gemeinde am Elm sowie mit einer weiteren halben Stelle in der Kirchengemeinde Dreieinigkeit im Pfarrverband Schöppenstedt-Nord. Er teilt sich die Stellen mit seiner Ehefrau, Pfarrerin Stefanie Röber. Cachej wirkt seit 2010 als Pfarrer in Kirchengemeinden der Propstei Schöppenstedt und war bis 2017 auch Propsteijugendpfarrer. Er ist Mitglied im Propsteivorstand sowie der Propsteisynode. Von 2014 bis 2019 war er auch Mitglied der braunschweigischen Landessynode sowie deren Vizepräsident. Martin Cachej hat Evangelische Theologie in Berlin, Bielefeld-Bethel und Heidelberg studiert. Sein Vikariat absolvierte er in Bad Harzburg sowie in Windhoek (Namibia).


Nach der Propsteiordnung der Landeskirche Braunschweig hat der Propst die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit dem Propsteivorstand das kirchliche Leben in der Propstei zu fördern. Die Wahl erfolgt für die Dauer von zwölf Jahren und umfasst eine halbe Stelle. Mit der anderen Hälfte der Stelle versieht er ein Gemeindepfarramt.

Mehr als die Hälfte der Stimmen benötigt


Steht nur eine Person zur Wahl, so ist sie gewählt, wenn sie mehr als die Hälfte der Stimmen der gesetzlichen Zahl der Synodalen erreicht hat. Wird diese Zahl auch in einem zweiten Wahlgang nicht erreicht, hat die Kirchenregierung einen neuen Wahlvorschlag aufzustellen.


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