Ostfalia stellt Exponate auf der Hannover Messe aus


Symbolfoto: Anke Donner
Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner)

Wolfenbüttel/Hannover. Vom 23. bis 27. April 2018 ist die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften mit zwei Exponaten auf der Hannover Messe in Halle 2 vertreten.


Auf dem Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Halle 2, Stand B22) stellt das Institut für Produktionstechnik der Ostfalia unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Brüggemann das Projekt „Human Input Device“ (HID) vor: Industrieunternehmen stehen heute vor der Aufgabe, bereits in einer frühen Entwicklungsphase ergonomische Aspekte eines Arbeitsplatzes im Bereich manuelle Fertigung bzw. Montage zu berücksichtigen. Um gesundheitliche Risiken identifizieren zu können, werden menschliche Bewegungen, zum Beispiel bei Montagearbeiten, digital simuliert. Diese Bewegungen am Computer zu erstellen, ist jedoch sehr anspruchsvoll und zeitaufwändig.

Das Projekt HID eröffnet neue Wege bei der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. So wird die Nachahmung menschlicher Bewegungen durch den Einsatz einer realen, mit Sensoren ausgestatteten Puppe vereinfacht und beschleunigt. Versuche haben eine mögliche Zeitersparnis von etwa 90 Prozent gezeigt. Davon profitieren gleichermaßen Planer, Monteure und das Unternehmen.

Der „LightCurve“ – ein innovativer Ladeboden für Fahrzeuge – wird vom Institut für Fahrzeugbau Wolfsburg der Ostfalia von Projektleiter Prof. Dr. Martin Müller auf dem Gemeinschaftstand „Innovationsland Niedersachsen“ in Halle 2, Stand A08, präsentiert. Herkömmliche Ladeböden für Fahrzeuge werden aus Sandwichmaterialien hergestellt und stellen bereits eine typische Leichtbaukonstruktion dar. Der hier vorgestellte Ladeboden „LightCurve“ lenkt jedoch die durch eine Last entstehende, einwirkende Kraft so um, dass eine noch höhere Steifigkeit erzielt wird. Eine horizontale Abstützung im Fahrzeug ist nicht mehr erforderlich und Gewicht kann nochmals eingespart werden.


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