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Parkplatz-Diskussion an der Meesche: Jägermeister bietet Alternative an



Parkplatz-Diskussion an der Meesche: Jägermeister bietet Alternative an

Der Germania-Hartplatz könnte genutzt werden.

von Anke Donner


Der Hartplatz auf dem Gelände des BV Germania könnte zum Parkplatz werden.
Der Hartplatz auf dem Gelände des BV Germania könnte zum Parkplatz werden. Foto: Anke Donner

Wolfenbüttel. Für die neue Sportanlage Meesche sollen Parkplätze geschaffen werden. Wenn es nach dem Willen der Stadt geht, sollte das mindestens 100 sein. Als Standort soll an eine Grünfläche an der Friedrich-Ebert-Straße genutzt werden. Doch damit sind nicht alle einverstanden. Doch unerwartet kommt jetzt ein Angebot von Jägermeister - die würden Flächen anbieten.



Die Stadtverwaltung hatte erst kürzlich vorgeschlagen, weitere Alternativen zu prüfen, bevor der großflächige Parkplatzbau beginnt. Unter anderem war auch hier, auf einen Vorschlag der Grünen hin, die Überlegung, ein Fläche der ehemaligen Sportanlage des BV Germania zu nutzen. Zwar sei die Fläche zu Teilen nicht mehr in städtischer Hand, Gespräche könne man dennoch mit dem neuen Eigentümer aufnehmen, sagte Stadtbaurat Ivica Lukanic erst am Dienstag im städtischen Bauausschuss.

Ein Teil des Grundstückes, der Hartplatz, ist in Eigentum des Unternehmens Jägermeister und das sei bereit, die Flächen vorübergehend zur Verfügung zu stellen, berichtet der Grüne Bürgermeisterkandidat Stefan Brix gegenüber regionalHeute.de. Jägermeister-Hauptgesellschafter und Sprecher der Unternehmerfamilie, Florian Rehm, sei mit dem Angebot unter anderem auf Stefan Brix zugekommen und habe den Vorschlag unterbreitet, um der Stadt mehr Handlungs- und Verhandlungszeit zu verschaffen.



So könne man die Bebauung des Okerufers an der Friedrich-Ebert-Straße eventuell sogar vermeiden und man gewinne Zeit, Alternativen zu suchen. Beispielsweise seien auch Gespräche mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr darüber zu führen, ob deren Parkflächen zur Verfügung gestellt werden könnten, so Brix. "Ich finde die Idee super. Das ist eine Initiative, die ich mir wünsche", sagt Brix, dem klar sei, dass die Aufbereitung von möglichen Zuwegen sicher auch einige Kosten verursachen werde. Aber im Verhältnis zu langwierigen Gesprächen und Verhandlungen bilde das eine gute Alternative. Vorübergehend, wohlgemerkt. Auch sollte darauf geachtet werden, dass wirklich nur das Mindestmaß an Parkplätzen entsteht, betont Brix.


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