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Politik einig: Der Strandclub soll bleiben

von Werner Heise


Derzeit hat der Strandwolf geschlossen. Das Betriebskonzept soll überarbeitet werden. Fotos: Werner Heise.
Derzeit hat der Strandwolf geschlossen. Das Betriebskonzept soll überarbeitet werden. Fotos: Werner Heise. Foto: Werner Heise

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22.02.2017

Wolfenbüttel. Ob der Strandclub am Stadtgraben bleiben darf oder wie einst vorgesehen bis März 2018 zurückgebaut werden muss, darüber hatte der städtische Bauausschuss am Dienstagabend zu beraten. Die Politik war sich einig: die Genehmigung soll bis April 2024 verlängert werden.


Vom einstigen Gegenwind, der dem damals noch unter dem Namen "Laguna Beach" betriebenen Strandclub in der Anfangszeit entgegeneilte ist heute nichts mehr zu spüren. Und so war in der Ausschusssitzung keine Bürgerinitiative zugegen, die sich zu Wort meldete, kein Einwohner der die Verlängerung hinterfragte und keine Unterschriftenliste die öffentlichkeitswirksam übergeben wurde. Vergessen scheint die Sorge um die Landschaft und insbesondere die Türkische Hasel. Auch der Lärm ist kein Thema mehr, wie "Strandwolf"-Betreiber Thorsten Werner den Ausschuss-Mitgliedern erklärte. Zumindest sei ihm aus der vergangenen Saison keine Beschwerde bekannt.

Konzept wird überarbeitet



Thorsten Werner erklärt dem Ausschuss seine neuen Ideen für den Strandwolf. Foto: Werner Heise



Werner glaubt weiterhin an den Strandclub und präsentierte dem Ausschuss seine neuen Überlegungen für ein überarbeitetes Betriebskonzept. In der Vergangenheit habe man Fehler gemacht, die man nun verbessern wolle. Zudem habe man die Zielgruppe der Studenten nicht mitgenommen und will diese nun "vom Sofa und aus den Shisha-Bars holen" und auch planerisch tätig mit einbinden. "Wir glauben, dass wir eine besondere Verantwortung mit dem Strandwolf haben", so Werner, der meint, dass man sich in der Vergangenheit schwer getan habe, dem Gast zu erklären, wie der Club funktioniert.

Eine Eislaufbahn für Wolfenbüttel


Das Thema Sport sei für den Strandwolf ein zentrales Thema und so wolle man sich hier breiter aufstellen. Eine mobile Pool-Ball Anlage (eine Mischung aus Fußball und Billard) taucht in den Vorstellungen Werners auf: "Das ist hip!" Und auch eine Eislaufbahn wie es sie zur Winterzeit in vielen anderen Städten gibt, könne er sich im Umfeld des Strandclubs vorstellen.

Die Ausschussmitglieder begrüßten die neuen konzeptionellen Vorstellungen und empfahlen einstimmig die hierfür notwendige Änderung des Bebauungsplanes.
Die Beschlussvorlage im Ratsinformationssystem der Stadt Wolfenbüttel


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